Life of Pi: Schiffbruch mit Tiger
START 26.12.2012
DRAMA | 125 MINUTEN | LIFE OF PI | USA 2012 | FOX
Wunderbares Filmmärchen in berauschender Optik nach Yann Martels Bestseller um einen jungen indischen Schiffbrüchigen, der Monate lang auf dem Meer auf einem Rettungsboot überlebt - zusammen mit einem Tiger.
Erlebe die Reise deines Lebens: OSCAR-Preisträger ANG LEE verzaubert mit einem spektakulären 3D-Abenteuer - ein Filmmärchen in berauschender Optik nach YANN MARTELLS weltberühmtem Bestseller! Märchenhafte Bilder, die unter anderem die 3D-Technik perfekt nutzen, findet Ang Lee ( TIGER & DRAGON / BROKEBACK MOUNTAIN ) für seine Adaption. Überlebenskampf, Glaube, Menschlichkeit und die Inspiration eines Schriftstellers sind die unterschiedlichen Themen, die der Regisseur hier packend, wundersam und bisweilen auch komisch erzählt und dabei neue Maßstäbe in der Technik setzt. Mit SURAJ SHARAMA, IRRFAN KHAN und TABU.START 26.12.2012
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Film Trailer
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2. Oscar für Christoph Waltz in "Django Unchained", Auslands-Oscar für "Liebe" von Michael Haneke. Beste Hauptdarsteller sind Jennifer Lawrence und Daniel Day-Lewis. Und: Ein Oscar-Unentschieden!
Es war die Nacht der Überraschungserfolge!Jungstar Jennifer Lawrence aus "Die Tribute von Panem" hat sensationell den Oscar als beste Hauptdarstellerin für ihre mitreißende Darstellung in der Psycho-Dramödie "Silver Linings" gewonnen. "Das ist der totale Wahnsinn", sagte die 22-Jährige atemlos.
Favoritin war eigentlich Jessica Chastain als taffe CIA-Agentin im Bin-Laden-Thriller "Zero Dark Thirty" gewesen, der aber beinahe ganz leer ausging. Die Kontroverse um das heikle Thema des Films und die Vorwürfe wegen angeblicher Rechtfertigung von Folter haben dem Werk von Kathryn Bigelow im Vorfeld wohl sehr geschadet.
Bei den Männern musste sich der ebenfalls nominierte Co-Star von Siegerin Jennifer Lawrence, Bradley Cooper, erwartungsgemäß "Lincoln"-Hauptdarsteller Daniel Day-Lewis geschlagen geben. Dieser ist nun nach den Oscars für "Mein linker Fuß" und "There Will Be Blood" der erste Schauspieler der Filmgeschichte, der drei Hauptrollen-Oscars gewonnen hat.
Als bester Film setzte sich nach engem Rennen der satirische CIA-Thriller "Argo" von Ben Affleck durch, der nach seinem frühen Oscar für das Drehbuch von "Good Will Hunting" unter Tränen sagte: "Damals hatte ich keine Ahnung, was ich da eigentlich tat, ich war doch noch ein Kind. Ich hätte nie gedacht, dass ich noch einmal hier oben stehen würde."
Der Preis kam insofern überraschend, als Affleck bei den Regisseuren nicht einmal nominiert war und die Academy selten den Oscar für den besten Film an einen Kandidaten vergibt, bei dem nicht auch der Filmemacher ein Siegeranwärter ist. Affleck durfte überhaupt nur deshalb auf die Oscar-Bühne und sich bedanken, weil er "Argo" auch als Produzent begleitet hat, der traditionell den Preis für den besten Film entgegennimmt.
Den Regiepreis gewann dagegen Ang Lee für seine poetische Bilderflut "Life of Pi - Schiffbruch mit Tiger" - obwohl Hollywood-Liebling Steven Spielberg für "Lincoln" als Favorit gegolten hatte. "Ich danke dem Gott des Films", sagte Ang Lee ergriffen.
"Life of Pi" gewinnt die meisten Oscars
Mit insgesamt "nur" vier Oscars war die Bestseller-Verfilmung zudem meistgeehrter Film des Abends, dazu braucht es sonst oft 10 oder mehr Goldjungen. "Life of Pi" wurde völlig verdient für die beste Kameraarbeit ausgezeichnet, dazu für die Filmmusik und die Spezialeffekte, für die etwas überraschend nicht "Der Hobbit: Eine unerwartete Reise" gewann. Peter Jacksons Fantasy-Epos ging damit komplett leer aus.Drei Oscars gewannen jeweils "Argo", der auch für den Schnitt und die beste Drehbuchadaption geehrt wurde, und "Les Misérables", dort allen voran Anne Hathaway in der Rolle der Fantine als beste Nebendarstellerin. "Es ist wirklich wahr geworden", sagte sie mit ehrfurchtsvollem Blick auf ihre Goldstatuette.
Ihr männliches Gegenüber spricht Deutsch. Denn Christoph Waltz fuhr für seinen skrupellosen Kopfgeldjäger in "Django Unchained" einen Favoritensieg als bester Nebendarsteller ein. Er widmete den Preis Quentin Tarantino, dem Waltz schon seinen ersten Oscar für "Inglourious Basterds" verdankt. Tarantino wurde bei den Regisseuren übergangen, durfte dafür aber den Preis fürs beste Drehbuch mit nach Hause nehmen. "Es ist die Nacht der Autoren", kommentierte er dies grummelnd.
Waltz' österreichischer Landsmann Michael Haneke, auf europäischen Preisverleihungen und Festivals bereits vielfach ausgezeichnet, hat nun ebenfalls den ersten Oscar in der Tasche. Denn sein anrührendes Drama über "Liebe" im Alter wurde als bester nicht-englischsprachiger Film geehrt.
Als bester Filmsong wurde Favorit "Skyfall" von Adele gewürdigt, die eine absolut mitreißende Performance des Titelsongs lieferte. Übertroffen wurde sie allerdings noch von Shirley Bassey, die anlässlich des 50. Bond-Jubiläums den Klassiker "Goldfinger" dermaßen ins Dolby Theatre schmetterte, dass auch der abgebrühteste Hollywood-Veteran Gänsehaut bekam.
Der neue Bond war zudem an einer Überraschung beteiligt, die es bisher erst einmal in der Oscar-Geschichte gegeben hatte, und die dem Laudator Mark Wahlberg den Ausruf "Bullshit!" entlockte. Denn in der Kategorie Tonschnitt lagen "Skyfall" und "Zero Dark Thirty" nach Auszählung der Stimmen von mehreren tausend wahlberechtigen Academy-Mitgliedern absolut gleichauf. So wurden also zwei Oscars vergeben, das hatte es bisher erst im Jahr 1968 gegeben, als sich Barbra Streisand ("Funny Girl") und Katharine Hepburn ("Rat mal, wer zum Essen kommt") den Hauptrollenoscar teilten. So kam denn auch "Zero Dark Thirty" zumindest noch zu einem "halben" Oscar.
Enttäuschter US-Präsident, geschasste Mittelerde-Bewohner
Zu den Verlierern zählte neben "Zero Dark Thirty" am Ende auch "Lincoln", der trotz 12 Nominierungen nur zwei Academy Awards erhielt - neben Day-Lewis wurde auch die Ausstattung gewürdigt. Die besten Kostüme sah die Jury erwartungsgemäß bei "Anna Karenina".Zudem wurde "Merida - Legende der Highlands" als bester Animationsfilm ausgezeichnet, hier hatten Experten eher mit Tim Burtons "Frankenweenie" oder der Games-Hommage "Ralph reicht's" gerechnet.
Überraschend brav blieb indes Moderator Seth MacFarlane. Einige zart besaitete Mitglieder der Academy hatten bei der Nominierung des als rüpelhaft geltenden Machers von "Ted" und Erfinder von "American Dad" und "Family Guy" ziemliche Bauchschmerzen gehabt. Doch MacFarlanes mutigster Scherz war, "Django Unchained" als "Date-Movie für Rihanna und Chris Brown" zu bezeichnen. "Sie hatten Angst, dass ich so etwas mache", sagte der Moderator dazu - und sagte danach nichts mehr, vor dem irgendjemand Angst haben müsste.
So war denn die größte Änderung der Oscar-Nacht der neue Name des ehemaligen "Kodak Theatre", das sich dank neuem Sponsor nunmehr "Dolby Theatre" nennt. Ansonsten war es trotz neuem Gastgeber, gestraffter Dankesreden und schnell getakteten Showeinlagen doch eher "Business as Usual" mit dem berühmten Satz "And the Oscar goes to?"
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"Life of Pi"-Regisseur Ang Lee will sich des lange herumgereichten "Cleopatra"-Films annehmen. Die Hauptdarstellerin steht schon fest: Angelina Jolie.
Keine kann so schön katzenäugig gucken wie Angelina Jolie."Life of Pi"-Regisseur Ang Lee will sich nun "Cleopatra" annehmen - mit Angelina Jolie in der Hauptrolle. "Dieses Projekt passt zu mir", so der Macher von "Brokeback Mountain" gegenüber dem Hollywood Reporter.
"Ich werde das Script jetzt lesen. Es fühlt sich gut an nach all den Filmen ganz anderer Art, die ich vorher gemacht habe. Und was hat es mit den anderen Projekten von mir gemeinsam? Sie sind alle total unterschiedlich! Und genau deshalb ist dieser Auftrag perfekt für mich."
Sollte sich Ang Lee wirklich den Stoff sichern, hätte ein langes Regisseur-Bäumchen-wechsle-dich-Spiel ein Ende: Zuvor ging das Projekt durch die Hände von David Fincher, James Cameron und Paul Greengrass - sie alle lehnten "Cleopatra" irgendwann alle wieder ab.
Traumrolle für Angelina Jolie
Der Stoff basiert auf dem Buch "Cleopatra: A Life" und zeigt die ägyptische Pharaonin als toughe, skrupellose Herrscherin und militärische Taktikerin, die eiskalt ihre Ziele verfolgte. Für Angelina Jolie ist dieser Part natürlich eine Traumrolle und wir freuen uns jetzt schon auf den berühmten katzenäugig-hochmütigen Kleopatra-Blick, den keine so gut drauf hat, wie La Jolie.Steven Spielbergs Film um den US-Präsidenten ist bei den Oscar-Nominierungen der Liebling, Michael Hanekes "Liebe" hat fünf Chancen, darunter als bester Film!
"History in the making - hier wird Geschichte gemacht?"Es gibt sie, diese typischen Oscar-Filme: Große Konflikte, beeindruckende Kostüme, am besten noch ein paar blutige Schlachten und das Ganze am liebsten auf der Grundlage echter historischer Ereignisse - am allerliebsten aus der US-Geschichte.
All das trifft auf Steven Spielbergs "Lincoln" zu, und prompt hat die Academy of Motion Picture Arts and Sciences dem epochalen Historiendrama gerade 12 Oscar-Nominierungen zugesprochen - die meisten dieses Jahres.
Damit ist Spielbergs Kino-Hommage an den legendären US-Präsidenten gleichzeitig auch Favorit auf den Oscar für den besten Film, für den "Lincoln" natürlich auch nominiert ist. Oscar-Abonnent Daniel Day-Lewis gilt zudem als sicherer Tipp für den Hauptrollenpreis, Tommy Lee Jones als erbitterter Sklavereigegner Thaddeus Stevens wird wohl auch bei den Nebendarstellern triumphieren.
Knapp hinter "Lincoln" landete die opulente Romanverfilmung "Life of Pi: Schiffbruch mit Tiger", anders als Spielbergs Historiendrama auch bei uns bereits im Kino, mit 11 Nominierungen auf Platz 2 - allerdings wurden hier keine Darsteller nominiert.
Dicht dahinter dann der Überraschungshit "Silver Linings", der Hauptdarsteller Bradley Cooper die erste Oscar-Chance seiner Karriere einbrachte. Zudem sind mit Jennifer Lawrence, Jackie Weaver und Robert De Niro Preise auch in allen anderen Schauspieler-Kategorien möglich - völlig zu Recht, denn das Ensemble im Drama um einen Footballer, der seinen Aggressionen nicht im Griff hat, ist darstellerisch eine Wucht.
Jeweils sieben Nominierungen erhielten die Musical-Verfilmung "Les Misérables" und Ben Afflecks Polit-Satire "Argo", die ebenfalls beide auch für den besten Film berücksichtigt wurden. Anne Hathaway gilt als Fantine sogar als Favoritin bei den Nebendarstellerinnen. Hier wurden übrigens mit der neunjährigen Quvenzhané Wallis in "Beasts of the Southern Wild" und der 85-jährigen Emmanuelle Riva die jeweils jüngste und älteste Darstellerin aller Zeiten für einen Goldjungen nominiert.
Riva spielt dabei die Hauptrolle in Michael Hanekes "Liebe", der sich sensationell über fünf Oscar-Nominierungen freuen darf, darunter nicht nur als bester nicht-englischsprachiger Film, sondern auch in der Königsklasse Bester Film. Haneke selbst wurde außerdem für Drehbuch und Regie nominiert, damit heimste die deutschsprachige Produktion um große Gefühle an der Schwelle zum Tod ausnahmslos Nominierungen in den "großen" Kategorien ein!
Das gilt zwar auch für Kathryn Bigelows kontroversen Bin-Laden-Film "Zero Dark Thirty", doch blieb man mit insgesamt fünf Nominierungen etwas hinter den Erwartungen zurück. Dennoch gilt Jessica Chastain bei den Hauptdarstellerinnen als große Favoritin mit ihrer vielschichtigen Darstellung der CIA-Expertin, die den US-Staatsfeind Nr. 1 verfolgte.
Auch der Western-Kracher "Django Unchained" erhielt nur fünf Nominierungen. Überraschend ist dabei vor allem, dass Quentin Tarantino bei der Regie übergangen wurde, obwohl die brutale Abrechnung mit der Sklaverei als bester Film nominiert ist - denn meist nominiert die Academy wenn, dann in beiden Bereichen. Der stets brillante Christoph Waltz ist zwar nach seinem Sieg für "Inglourious Basterds" erneut als Nebendarsteller nominiert, dürfte diesmal aber gegen Tommy Lee Jones den Kürzeren ziehen.
So sehr die Academy historische Stoffe liebt, so schwer tut sie sich traditionell mit dem Genre Fantasy. Das beweisen die gerade mal drei Nominierungen für den Publikumserfolg "Der Hobbit: Eine unerwartete Reise", der mal wieder "nur" in den Nebenkategorien Makeup, Ausstattung und Spezialeffekte berücksichtigt wurde. Andererseits war es auch bei der "Herr der Ringe"-Trilogie schon so, dass der ganz große Oscar-Regen (11 Stück) erst für das Finale "Die Rückkehr des Königs" kam. Vielleicht werden Peter Jackson & Co. also auch diesmal erst beim dritten Film für ihr erneutes Mammut-Projekt gewürdigt.
Auch ein anderer Publikumsliebling blieb hinter den Erwartungen zurück: Zwar heimste der aktuelle Bond-Film "Skyfall" fünf Nominierungen ein, doch die gab's auch "nur" für Ton, Tonschnitt, Kamera, Musik und den Titelsong, den Interpretin Adele bei der Verleihung auch live performen wird. Die von vielen für Daniel Craig geforderte Nominierung als bester Hauptdarsteller blieb dagegen aus.
Trotzdem ist bei den Oscars ein 007-Mime in aller Munde, wenn auch einer älteren Semesters: Sean Connery!
Denn ein besonderes Highlight der diesjährigen Oscar-Verleihung wird anlässlich des 50. 007-Jubiläums und des großen Erfolgs von "Skyfall" eine Hommage an die James-Bond-Reihe. "Ted"-Regisseur und "American Dad"-Macher Seth MacFarlane, der die Gala zum ersten Mal moderieren wird, präsentiert dazu eine lange Sequenz mit den berühmtesten Bond-Szenen seit "James Bond jagt Dr. No" 1962 die Agentenreihe eröffnete. Dazu sollen sich erstmals alle bisherigen Bond-Schauspieler ein Stelldichein auf der Bühne geben - inklusive Sir Sean!
Das ist insofern eine faustdicke Überraschung als der Schotte sich nicht nur offiziell vom Filmgeschäft zurückgezogen hat, sondern auch jegliche Auftrittsgesuche rund um seine 007-Vergangenheit kategorisch absagt. Der Grund: Connery streitet seit 40 Jahren mit den Bond-Machern, weil er bei seinen sieben Agentenauftritten nach seinem Empfinden unterbezahlt und schlecht behandelt wurde. Doch diesmal könnte Sir Sean eine Ausnahme machen, meint ein Academy-Insider:
"Sir Connery hat eine offizielle Einladung erhalten, mit Daniel Craig und den anderen 007-Darstellern auf die Bühne zu kommen - und er hat noch nicht abgelehnt! Normalerweise lehnt er alles im Zusammenhang mit Bond sofort ab?"
Damit ist Sean Connery mal wieder die große Ausnahme: Während mancher in Hollywood sein Leben für eine Einladung zur Oscar-Nacht geben würden, sind die Macher bei Sir Sean schon froh, wenn er ihre Einladung nicht sofort ausschlägt - ganz nach dem Motto: Wenn er uns nicht "Nein" sagt, dann ist das fast schon ein "Ja" - zumindest bei Bond, James Bond?
Welche Gäste sich dann tatsächlich in der Nacht der Nächte die Ehre gaben und wer von ihnen im Morgengrauen einen der begehrten Goldjungen in den Händen hält, das zeigt sich am Sonntag, den 24. Februar. Denn dann heißt es in Hollywood wieder "And the Oscar goes to?"
Schauplatz ist dann erstmals nicht mehr das Kodak Theatre, sondern das Dolby Theatre - obwohl die Oscars nicht etwa umgezogen sind: Wegen der Pleite des bisherigen Namensgebers im letzten Jahr wurde der altbekannte Oscar-Tempel nun lediglich auf den neuen Sponsor umbenannt. Hoffentlich ein gutes Omen?
» ALLE OSCAR-NOMINIERUNGEN IM ÜBERBLICK
Diese Filme sind visuell die Besten der Besten, findet das Oscar-Gremium. Darunter die "Avengers", "Skyfall" und - "Der Hobbit"
Ohne überzeugende Optik nutzt die beste Story nichts. Hier sind die Filme, die miteinander um die visuelle Krone ringen.Die Academy of Motion Picture Arts and Sciences - das Gremium, das über die Oscar-Vergabe entscheidet - hat jetzt eine Liste mit den zehn Filmen veröffentlicht, die sich Hoffnungen machen dürfen, den begehrten Goldjungen für die besten visuellen Effekte zu erringen. Darunter sind vier der erfolgreichsten Filme des bisherigen Filmjahres: "Marvel's The Avengers", "The Dark Knight Rises", "The Amazing Spider-Man" und nicht zuletzt "Skyfall". Realistischer Weise muss man eigentlich von fünf Chartbreakern sprechen. Denn auch " Der Hobbit: Eine unerwartete Reise" findet sich auf der Bestenliste.
Der läuft zwar erst am 13. Dezember in den Kinos an, aber es besteht wohl kein Zweifel, dass auch Peter Jacksons neueste Tolkien-Verfilmung wie eine Bombe einschlagen wird. Hinzu kommt, dass seine Mittelerde-Filme in punkto visuelle Effekte aus Erfahrung eine echte Macht sind. Jeder der drei Teile des "Herr der Ringe"-Zyklus' konnte sich damals den Oscar in dieser Kategorie sichern. Und es ist nicht davon auszugehen, dass Jackson diesmal die optische Messlatte nicht noch weiter nach oben verschieben wird
Die komplette Liste:
"The Amazing Spider-Man"
"Cloud Atlas"
"The Dark Knight Rises"
"Der Hobbit: Eine unerwartete Reise"
"John Carter"
"Life of Pi: Schiffbruch mit Tiger"
"Marvel's The Avengers"
"Prometheus - Dunkle Zeichen"
"Skyfall"
"Snow White & the Huntsman"
Die ehrwürdigen Mitglieder der Motion Picture Arts and Sciences werden sich jetzt von jedem der Filme einen 10-minütigen Ausschnitt zu Gemüte führen. Im Januar wird die Liste noch auf fünf Oscar-Kandidaten eingedampft. Und das sind dann genau die Filme deren Macher vor Aufregung um Fassung ringen, wenn es am 24. Februar 2013 im Dolby Theatre in Los Angeles heißt: "And the oscar goes to..."



























































