Nicole Kidman
REALER NAME:
Nicole Mary Kidman
GEBURTSTAG:
20.06.1967 in Honolulu, Hawaii
LEBT IN:
Australien
Nicole Mary Kidman
GEBURTSTAG:
20.06.1967 in Honolulu, Hawaii
LEBT IN:
Australien
Kurzinfo
Spätestens seit dem Triumph von "Moulin Rouge" (2001) rangiert die Australierin Nicole Kidman in der Liga der Weltstars. Die Rolle als Star des sagenhaften Pariser Nachtclubs und Kurtisane Satine bot Kidman alle Möglichkeiten einer großen Tragödin und ließ sie aus dem Schatten von Ex-Ehemann Tom Cruise (1990-2001) heraustreten. Die endgültige Bestätigung folgte kurz darauf mit ihrer Rolle der Schriftstellerin Virginia Woolf ...weiter »
GEBURTSDATUM: 20.06.1967 | GEBURTSORT: AUSTRALIEN
Spätestens seit dem Triumph von "Moulin Rouge" (2001) rangiert die Australierin Nicole Kidman in der Liga der Weltstars. Die Rolle als Star des sagenhaften Pariser Nachtclubs und Kurtisane Satine bot Kidman alle Möglichkeiten einer großen Tragödin und ließ sie aus dem Schatten von Ex-Ehemann Tom Cruise (1990-2001) heraustreten. Die endgültige Bestätigung folgte kurz darauf mit ihrer Rolle der Schriftstellerin Virginia Woolf in "The Hours", für die sie mit dem Oscar, dem Golden Globe und (gemeinsam mit den Co-Stars Meryl Streep und Julianne Moore) als Beste Darstellerin auf der Berlinale ausgezeichnet wurde.Kidman, 1967 auf Hawaii geboren, wuchs in Australien auf und wurde als 17-Jährige mit der Mini-Serie "Vietnam" zum nationalen Star. Weltweite Aufmerksamkeit erlangte sie mit dem Psycho-Thriller "Todesstille" (1989), in dem sie an Bord einer Segelyacht von einem Eindringling terrorisiert wird.
Von Tom Cruise für den Rennfahrerfilm "Tage des Donners" (1990) in die USA geholt, konnte sie ihre Karriere dort unterschiedlich erfolgreich fortsetzen: Kidman war Gangsterbraut in "Billy Bathgate" (Golden-Globe-Nominierung) und undurchsichtige Ehefrau im Psycho-Thriller "Malice", Amerika-Einwanderin in "In einem fernen Land", wo sie an der Seite von Tom Cruise das beste Teil ihres Partners neckisch mit einem Kochtopf abdeckt, und treu sorgende Ehefrau des sterbenden Michael Keaton in "My Life". Als All-American-Girl und Wetterfrosch eines lokalen TV-Senders versuchte sie in der schwarzen Komödie "To Die For" mit allen Mitteln Karriere zu machen und wurde dafür mit dem Golden Globe als beste Darstellerin ausgezeichnet.
Zu Kidmans großen Leistungen zählen Jane Campions Henry-James-Verfilmung "The Portrait of a Lady", in dem sie die Liebe, Hoffnungen und Enttäuschungen der Isabel Archer über mehrere Jahrzehnte faszinierend umsetzte, sowie die relativ kleine aber wichtige Rolle der Ehefrau von Tom Cruise in Stanley Kubricks Meisterwerk "Eyes Wide Shut", wo sie freizügig ihre erotischen Möglichkeiten demonstrierte. Nach "Moulin Rouge" drehte Kidman den Thriller "The Others" und die Komödie "Birthday Girl".
Auf den preisgekrönten "The Hours" folgte Kidmans erste Zusammenarbeit mit Lars von Trier, für die beide 2003 in Cannes gefeiert wurden (aber keinen Preis erhielten): In "Dogville" sucht Kidman im Jahr 1930 in einem kleinen Bergdorf in den Rocky Mountains Zuflucht vor der Polizei und ihrem Vater, einem Mafiaboss. Außerdem übernahm sie einen Part in der Philip-Roth-Verfilmung "Der menschliche Makel" neben Anthony Hopkins und war auf der Bühne in London unter der Regie von Sam Mendes in David Hares "The Blue Room" zu bewundern.
Absagen musste Kidman ihre Mitarbeit in Jane Campions freizügigem Erotikthriller "In the Cut", für den sie zwar noch als Produzentin verantwortlich zeichnet, mit dem aber an ihrer Stelle Meg Ryan ihrer Karriere neue Impulse geben wollte. Stattdessen drehte Kidman für Anthony Minghella "Unterwegs nach Cold Mountain", in dem sie als Pfarrerstochter während des Amerikanischen Bürgerkriegs auf die Rückkehr ihres Geliebten (Jude Law) wartet.
Einen Richtungswechsel schlug Kidman mit der sarkastischen Horrorkomödie "Die Frauen von Stepford" ein: als gefeuerte Karrierefrau mit dunkelbraunem Kurzhaarschnitt zieht sie mit Mann und Kindern in den Vorort Stepford, wo sie sich fast ausschließlich von (sex)püppchenhaften Blondinen umgeben sieht. Im übersinnlichen Drama "Birth" wurde sie als Witwe mit den Aussagen eines Zehnjährigen konfrontiert, der sich als Reinkarnation ihres verstorbenen Mannes präsentiert.
Komödiantisches Talent offenbarte Kidman an der Seite von Comedy-King Will Ferrell im Remake "Verliebt in eine Hexe", während sie im Remake von "Invasion" ähnlich wie in "The Others" und "Birth" wieder auf übernatürlichen Pfaden wandelte. Gegenüber Daniel Craig brillierte sie in der Fantasy-Verfilmung "Der goldene Kompass" und gemeinsam mit Hugh Jackman setzte sie Ihrer Heimat "Australia" ein episches filmisches Denkmal.
In der Tradition von "Moulin Rouge" ließ Kidman in Rob Marshalls Musical-Spektakel "Nine" ihre Stimme hören. Nun zeigt sie sich im Thriller "Stoker" als frisch verwitwete Mutter, die zum Entsetzen Ihrer Tochter dem Bruder ihres verstorbenen Mannes näher kommt. Anschließend wird sie in der Jury der Festival de Cannes 2013 über die Vergabe der Palmen mit entscheiden.
In der NBC-Talkshow von Jay Leno antwortete sie auf die Frage nach ihrer Scheidung von Tom Cruise mit süß-unschuldigem Lächeln: "Ich kann jetzt endlich wieder Schuhe mit hohen Absätzen tragen." Mit dem Entertainer Robbie Williams, mit dem ihr eine Affäre nachgesagt wurde, sang sie 2001 im Duett den Sinatra-Song "Something Stupid".
GEBURTSDATUM: 20.06.1967 | GEBURTSORT: AUSTRALIEN
Paukenschlag an der Croisette: Leonardo DiCaprio und Tobey Maguire bringen die Kultverfilmung "Der große Gatsby" zur Eröffnung des Filmfests in Cannes - in 3D!
Hollywood sorgt zum Auftakt erneut für den nötigen Glamour beim wichtigsten Filmfestival des alten Kontinents - ja, der ganzen Welt!Zwölf Jahre nach "Moulin Rouge" eröffnet ein Film von Baz Luhrmann wieder das Festival de Cannes. Seine 3D-Neuverfimung von "Der Große Gatsby" mit den Superstars Leonardo DiCaprio, Tobey Maguire und Carey Mulligan wird am 15. Mai im Grand Théâtre Lumière Weltpremiere feiern.
Eigentlich sollte die Verfilmung des Romanklassikers von F. Scott Fitzgerald bereits im vergangenen Dezember in die Kinos kommen, wurde dann jedoch auf den Frühsommer verschoben.
Da bereits seit Längerem gemunkelt wurde, dass der Film in Cannes laufen könnte und feststand, dass er offziell bereits am 16. Mai in Frankreich in den Kinos anlaufen wird, hatten Insider bereits vermutet, dass er der Eröffnungsfilm des Festivals sein würde. Der Australier Baz Luhrmann, der erstmals seit "Australia" mit Nicole Kidman und Hugh Jackman im Kino vertreten sein wird, sagt dazu:
"Es ist eine große Ehre für alle, die an 'Der große Gatsby' gearbeitet haben, das Cannes Film Festival eröffnen zu können. Wir sind begeistert, in ein Land, an einen Ort und zu einem Festival zurückkehren zu können, der von jeher einen Platz in unserem Herzen hatte. Nicht nur, weil mein erster Film 'Strictly Ballroom' hier vor 21 Jahren erstmals gezeigt wurde, sondern auch weil F. Scott Fitzgerald einige der berührendsten Passagen seines Romans nicht unweit von Cannes in einer Villa in St. Raphael geschrieben hat."
Ist Leo DiCaprio der neue Robert Redford?
Schon die Romanvorlage von Fitzgerald aus dem Jahr 1925 ist absoluter Kult und gilt vielen Kennern als bester Roman der Literaturgeschichte überhaupt: Darin lernt der junge Möchtegern-Schriftsteller Nick Carraway (Maguire) den Partytiger Jay Gatsby (DiCaprio) kennen und wird in dessen verlockende Welt der Superreichen, ihrer Träume, Liebschaften und Täuschungen hineingezogen. Schon die Verfilmung von 1974 mit Robert Redford und Mia Farrow als Nicks Cousine Daisy war ein Meilenstein der Filmgeschichte.Baz Lurmanns 3D-Neuverfilmung ist daher ein mutiges Projekt, das in Cannes von der weltweiten Filmkritik sicher wohlwollend, aber auch gewohnt präzise unter die Lupe genommen werden wird. Allerdings ist "Der große Gatsby" wie die meisten Eröffnungsfilme zwar offiziell Teil der Hauptwettbewerbsreihe, läuft aber außer Konkurrenz, was die Preisverleihung angeht.
Ein weiteres Highlight: Der Soundtrack stammt ungewöhnlicherweise vom Rapper Jay-Z, der sich in Cannes gemeinsam mit den Stars des Films die Ehre geben wird...
An der Einmischung der Sekte Scientology scheiterten Tom Cruises Ehen mit Nicole Kidman und Katie Holmes. Auch Penelopé Cruz wurde offenbar unter Druck gesetzt.
Im Zweifel ist nicht die Partnerin das Wichtigste?Für Mitglieder der totalitären Sekte Scientology ist absolute Linientreue wichtiger als alles andere. Das scheint insbesondere für deren prominentestes Mitglied Tom Cruise zu gelten. Erst kürzlich wurde bekannt, dass Scientology Toms Kinder mit Ex-Frau Nicole Kidman gegen diese aufgehetzt hatte - aus ähnlichem Grund scheiterte auch dessen letzte Beziehung zu Katie Holmes. Nun sagt ein Ex-Scientologe, dass auch schon Toms Beziehung zu Penélope Cruz der Sekte zum Opfer gefallen sei.
Nach Angaben von Marc Headle hat sich Scientology am buddhistischen Glauben von Penelopé Cruz gestört. Mit seiner Filmpartnerin aus "Vanilla Sky" war Tom Cruise zwischen den Ehen mit Nicole Kidman und Katie Holmes drei Jahre lang zusammen. Als sich die Spanierin weigerte, ihrem Glauben abzuschwören, habe die Sekte Tom nahegelegt, sich statt Cruz eine Scientologin als Lebenspartnerin zu suchen, 2004 kam es zur Trennung.
"Bei Scientology musst Du nicht nur Deinem Ehemann gefallen", erklärt Headle in einem Artikel in der Zeitschrift Vanity Fair. "Du musst vor allem komplett auf der Linie von Scientology sein. Für Toms Frauen hieß das, dass Du nichts tun darfst, um Scientology zu missfallen, weil Tom sonst komplett ausrastet."
Das Dementi folgt sogleich
Toms Vetrauter, der Sektenführer David Miscavige, habe demnach Penelopé Cruz als "Dilettantin" bezeichnet, nachdem er gehört hatte, dass diese nicht bereit war ihre buddhistische Haltung aufzugeben. Angeblich hätten Mitarbeiter von Tom Cruise daraufhin regelrechte Castings abgehalten, bei denen potenzielle Nachfolgerinnen auf ihre Kompatibilität mit den Vorschriften der Sekte geprüft wurden.Die Sekte hat die Vorwürfe in einer offiziellen Erklärung dementiert: "Die in diesem Artikel getroffenen Aussagen und die darin beschriebenen Ereignisse im Bezug auf die Kirche werden gänzlich abgestritten." (In den USA darf sich Scientology - anders als in Deutschland - offiziell "Kirche" und "Religion" nennen.)
Die Karriere von Tom Cruise wird schon immer von negativen Schlagzeilen im Bezug auf die Sekte Scientolgy begleitet. Trotzdem hat der Star aus "Mission: Impossible" und zuletzt "Rock of Ages" immer wieder große Erfolge gefeiert. Demnächst ist er als knallharter Ermittler "Jack Reacher" im Kino zu sehen.
Weil Superstar Tom Cruise in einem Hotel in Montenegro alleine abendessen wollte, forderte er, alle anderen Gäste zu verbannen. Damit kam er jedoch nicht durch?
"Was glaubt Mr. Cruise eigentlich, wer er ist?"Der Chef des Forza Mare Hotels in Dobrota im ehemals zu Jugoslawien gehörenden Montenegro ist empört! Zwar ist der Leiter der Edel-Absteige Sonderwünsche seiner illustren Gäste gewöhnt - schließlich zieht die malerische Bucht und die zum UNESCO-Weltkulturerbe gehörende Altstadt von Kotor Besucher aus aller Welt an. Doch was Hollywood-Star Tom Cruise verlangte, das ging schlicht zu weit.
Denn der exzentrische Mime wollte unbedingt ungestört im berühmten Restaurant des Hotels speisen und forderte dafür kurzerhand, dass alle andern Gäste entfernt werden!
Doch da biss der "Mission: Impossible"-Star bei dem Hotelier, der nicht namentlich genannt werden will, auf Granit: "Das Hotel ist ausgebucht, es wäre extrem unfair den anderen Gästen gegenüber gewesen!" Schließlich ist das Restaurant des Forza Mare für seine landestypischen Spezialitäten berühmt, für die nur Zutaten aus der Umgebung verwendet werden.
Diese Leckereien wollte sich auch Cruise trotz der Absage nicht entgehen lassen. Daher ließ er sich einfach ein komplettes Seafood-Buffet auf seine Luxusyacht "Lady S" liefern, die in der Bucht von Kotor vor Anker lag.
Ganz schlechte PR für den PR-Profi
So konnte Tom an Bord seines Bootes dann doch noch sein Dinner for One genießen. Allerdings hat er sich mit dieser Aktion in Montenegro sicher keine Freunde gemacht.Doch auch in der Heimat hat der einstige Topstar, der sich selbst stets als Kumpeltyp inszeniert, derzeit Gegenwind: Zwei ehemalige Mitglieder der Scientology-Sekte werfen der totalitären Organisation vor, Toms Kinder mit Ex-Frau Nicole Kidman systematisch gegen ihre Mutter aufgehetzt zu haben. John Brousseau sagt: "Sie lehnen Nicole ab, weil man sie dazu angewiesen hat."
Demnach hätten Tochter Bella und Sohn Connor einen Kurs namens PTS/SP besucht. Das stehe für "Potential Trouble Source/Suppressive Person", deutsch etwa "Potenzielle Quelle für Ärger und Unterdrückerische Personen" im Umfeld von Scientology-Mitgliedern. Brousseau berichtet dazu: "Bella und Connor haben mir danach ins Ohr geflüstert 'JB, Nicole ist eine SP! Unsere Mutter ist eine SP - Wir hassen es, wenn wir sie besuchen müssen!'"
Das ist insofern besonders pikant, als Toms aktuelle Ex Katie Holmes ganz ähnliche Ängste bezüglich der gemeinsamen Tochter Suri zum Ausdruck gebracht hat.
John Brousseau ergänzte außerdem, dass Scientology-Mitglieder offiziell angehalten würden, alle Filme mit Tom Cruise anzusehen, während Sektenmitglieder, die einen Film mit Nicole Kidman ansehen und davon berichten, von der Sekte schikaniert würden.
Tom Cruises Sprecher, der Anwalt Bert Fields, hat die Vorwürfe sofort dementiert und den zugehörigen Artikel in der Zeitschrift "Vanity Fair" als "Aufguss alter langweiliger Lügen, die schon in jedem Käseblatt standen" abgetan.
Für eine Szene in ihrem neuen Film "The Paperboy" gab Nicole Kidman alles: Sie pinkelte auf Kollege Zac Efron - ohne Tricks!
Gesagt, getan.Für ihren neuen Film "The Paperboy" mit Zac Efron zeigte sich Nicole Kidman von ihrer absoluten Profi-Seite - und gewährte Kollege Efron eine ganz besondere "Dusche".
In "Paperboy" verliebt sich ein junger Mann in eine ältere Frau namens Charlotte. Die beiden hatten laut Regisseur Lee Daniels eine Szene zu absolvieren, in der der Junge am Strand von einer giftigen Qualle verletzt wird. Bei solchen Unfällen hilft bekanntermaßen das schnöde Anpinkeln, da Urin Desinfektion und Linderung bringen soll.
Regisseur Daniels nun wünschte sich, dass das Ganze so real wie möglich aussehen soll. So frage er Kidman, ob sie sich vorstellen könnte, diese Szene "ganz lebensecht" darzustellen - und Kidsman erwiderte, dass sie damit kein Problem habe.
Gegenüber dem America's V Magazine erklärte sie: "Dieses Pinkel-Ding, also das war nicht so wirklich schlimm, weil es einfach zur Rolle gehörte. Es musste wegen der Qualle einfach sein. Und für mich sagte es so viel über Charlotte aus: Einerseits will sie ihn beschützen. Andererseits ist sie eisenhart und kein anderer wird auf diesen Jungen pissen. Das hat für mich alles einen Sinn ergeben und so habe ich es gemacht und einfach nicht mehr darüber nachgedacht."
Wie sich Zac Efron beim Anblick einer ihn anpinkelnden Nicole Kidman fühlte, ist nicht bekannt. Doch wer wünscht sich nicht, einem großen Star wie Kidman einmal im Leben so nahe zu kommen ...
Für den neuen Skandalfilm des Dänen Lars von Trier will "Transformers"-Star Shia LaBeouf die Hosen herunterlassen - und alles geben.
Ist das einzig Senkrechte für die Karriere die Horizontale? Shia LaBeouf ist davon überzeugt ...Kürzlich kündigte Shia LaBeouf den großen Hollywood-Studios jede weitere Zusammenarbeit und die Freundschaft auf - sie würden die Kreativität des "Transformers"-Stars unterdrücken.
LaBeouf setzt lieber auf Independent-Produktionen wie "Nymphomaniac" des Skandal-Regisseurs Lars von Trier ("Melancholia").Was hat der dänische Filmemacher für Shia LaBeouf in petto, das ihm die Hollywood-Granden verweigern? Sex!
Der 26-jährige Schauspieler darf in "Nymphomaniac" offensichtlich richtig zur Sache gehen - nur wer aus dem Ensemble die Ehre hat, von LaBoeuf beglückt zu werden, ist noch unklar. Im Angebot sind Nicole Kidman, Charlotte Gainsbourg, Stellan Skarsgard and Willem Dafoe.
In einem Interview mit MTV ging Shia LaBeouf etwas ins Detail: "Der Film ist genau, was ihr denkt, das er ist. Es gibt eine Bemerkung zu Beginn des Drehbuchs, die im wesentlichen sagt, dass wir richtigen Sex haben werden", so der Schauspieler über seine neuen kreativen Freiräume.
"Alles, was 'illegal' ist, wird verpixelt", stellt LaBeouf klar, "aber so viel ist sicher: Das alles passiert auch." Die Geschichte von "Nymphomaniac" folgt dem Sexleben einer Frau, die ihre verborgenen erotischen Sehnsüchte entdeckt.
Bereits im Juni traute sich Shia LaBeouf völlig nackt vor die Kamera; für das Musikvideo zum Song "Fjogur Piano" der isländischen Band Sigur Ros. Ist der Sex vor der Kamera für Lars von Trier LaBeoufs nächster Schritt in ungebremste Kreativität, dann darf man gespannt sein, wie es mit seiner Karriere so weitergeht.
Anders Behring Breivik nahm "Dogville" wohl als Vorlage für die Morde in Norwegen - Regisseur von Trier bereut, den Film gemacht zu haben.
Provokation ist sein Geschäft.Zuletzt hat Lars von Trier bei den Filmfestspielen in Cannes mit einer unüberlegten, scherzhaften Sympathiebekundung für Adolf Hitler für Missfallen gesorgt. Die Kritik und den Festivalausschluss schüttelte von Trier damals noch ab, indem er seine Äußerung als misslungenen Witz erklärte. Außerdem provoziere er generell gerne.
Nun steht Lars von Trier wegen seines provokanten Films "Dogville" im Mittelpunkt der Öffentlichkeit - und diesmal bereut der Däne dies aus tiefstem Herzen. Denn der Attentäter Anders Behring Breivik, der in Norwegen kaltblütig 77 Menschen tötete, hat von Triers brutales Drama "Dogville" als Inspiration angegeben. Der Regisseur reagiert zutiefst geschockt:
"Es macht mich total krank, wenn ich daran denke, dass er (Breivik, die Redaktion) 'Dogville' - für mich mein bester Film - als Art Drehbuch benutzt haben könnte. Die letzten Szenen in 'Dogville' weisen eine schmerzhafte Ähnlichkeit mit den Ereignissen auf Utoeya auf."
Tatsächlich werden in "Dogville" nach einem unerträglichem Martyrium von Nicole Kidmans Filmfigur alle daran beteiligten Einwohner eines Dorfes systematisch erschossen. Die Ähnlichkeiten mit den Bildern von Anders Bering Breiviks Taten auf der Insel Utoeya, auf der dieser 69 Besucher eines Ferienlagers tötete, sind in der Tat erschreckend.
Deshalb bekannte Lars von Trier: "Wenn Sie mich fragen, ob ich traurig bin, dass ich den Film gemacht habe, dann sage ich 'Ja, wenn sich herausstellt, dass 'Dogville' Breivik wirklich zu seinen Taten inspiriert hat, dann tut es mir Leid, dass ich den Film jemals gemacht habe!'"
Laut von Trier sollte "Dogville" den Menschen etwas beibringen und nicht Gewalt hervorrufen. Über das Drama hatte es schon beim Kinostart 2003 kontroverse Ansichten gegeben: Nicole Kidmans Figur wird darin unfassbaren seelischen und körperlichen Qualen ausgesetzt, dabei auch vergewaltigt - die Rache dafür ist ebenfalls extrem brutal.
Als weitere Lieblingsfilme hat Anders Beiring Breivik "Gladiator" und "300" angegeben. Hier gibt es noch keine Reaktionen der Macher oder Beteiligten.
Dabei wäre es sicher zu kurz gegriffen, den Machern von Kunstwerken, die ein Täter besonders schätzt, eine direkte Verantwortung für dessen Handlungen anzulasten. Schließlich lassen sich für derart abnorme Taten wie Breiviks generell schwerlich genaue Ursachen finden. Man darf aber wohl davon ausgehen, dass die Bereitschaft dafür schon vor Ansehen eines Films in einem solchen Menschen angelegt ist. Trotzdem wird natürlich niemand gerne mit den Taten von Menschen wie Breivik in irgendeine Art von Verbindung gebracht.
Colin Firth sorgt als Stotter-Monarch in "The King's Speech" für 12 Oscar-Chancen, Jeff Bridges im Western "True Grit" für 10. "Black Swan" enttäuscht.
Königlicher Zungen-Akrobat gegen Western-Veteran mit Augenklappe.Das sind Helden, wie Hollywood sie liebt: Colin Firth glänzt im wundervollen Historienfilm "The King's Speech" als englischer König George VI, der den Thron nie wollte, weil er schlimm stottert, und dann doch am Vorabend des Zweiten Weltkriegs Britannien auf den Kampf gegen Hitler einschwören soll. Die gefühlvoll inszenierte Antihelden-Geschichte wurde von der Academy of Motions Picture Arts and Sciences für sage und schreibe 12 Oscars nominiert - und ist damit sicher auch der Favorit auf die Auszeichnung als bester Film.
Dahinter folgt der neue Streich der Academy-Lieblinge Joel und Ethan Coen, die zuletzt mit "No Country for Old Men" abgeräumt hatten. Ihr Remake des John Wayne-Klassikers "Der Marshall" unter dem Titel "True Grit" bringt es für die Verleihung am 27. Februar auf insgesamt 10 Nominierungen. Darunter selbstverständlich auch Jeff Bridges, der in die offensichtlich doch nicht unausfüllbaren Fußstapfen von John Wayne tritt.
Trotzdem gilt Colin Firth als Favorit auf den Oscar für den besten Hauptdarsteller, nicht zuletzt da Bridges erst letztes Jahr den Oscar für "Crazy Heart" gewann. Bestenfalls Außenseiterchancen haben Jesse Eisenberg als Facebook-Gründer in "The Social Network", James Franco als Outdoor-Freak in "127 Hours" und Javier Bardem in "Biutiful", dessen Film auch als Favorit in der Kategorie Bester nicht-englischsprachiger Film gehandelt wird - ein deutscher Beitrag ist dort diesmal leider nicht nominiert.
Als Gewinner dürfen sich zudem schon jetzt das Facebook-Drama "The Social Network" und Christopher Nolans SciFi-Verwirrspiel "Inception" mit 8 Nominierungen zählen. Das Box-Drama "The Fighter" mit Mark Wahlberg und Christian Bale, beide auch als Darsteller nominiert, bringt es auf 7 Oscar-Chancen, dann folgt mit 6 Nominierungen das Extremsportler-Drama "127 Hours" von "Slumdog Millionär"-Macher Danny Boyle um einen Mann, der sich den eigenen Arm abtrennt.
Erst dann reiht sich der im Vorfeld schwer gehypete Ballett-Thriller "Black Swan" ein, der es überraschend auf lediglich 5 Oscar-Chancen bringt. Trotzdem ist Natalie Portman weiter die unantastbare Favoritin für den Oscar als beste Hauptdarstellerin: Die Mitbewerberinnen Nicole Kidman im Familiendrama "Rabbit Hole", Annette Bening im Patchwork-Familienfilm "The Kids Are All Right", Jennifer Lawrence im Südstaatendrama "Winter's Bone" und Michelle Williams im Liebestagebuch "Blue Valentine" haben nicht annähernd so eindringliche schauspielerische Leistungen zu bieten.
Ebenfalls 5 Nominierungen gab's etwas überraschend für "Toy Story 3", der nicht nur als bester Animationsfilm, sondern auch als bester Film nominiert ist, dazu in den Kategorien Drehbuch, Filmsong und Tonschnitt.
Als beste Filme sind konsequenterweise hauptsächlich die Filme nominiert, die auch insgesamt die meisten Nominierungen erhielten. Neben den erwähnten "The King's Speech", "True Grit", "The Social Network", "Inception" (der allerdings fast nur in "technischen" Kategorien nominiert ist), "The Fighter", "127 Hours", "Der Seeräuber" und "Toy Story 3" sind das außerdem "The Kids Are All Right" (4 Nominierungen) und "Winter's Bone" (ebenfalls 4).
Der Regisseur trägt enorm zum Gelingen oder Scheitern des gesamten Films bei, meint auch dieses Jahr wieder die Academy, und so sind die Macher der multipel nominierten Filme auch hier ganz vorn dabei. Tom Hooper dürfte logischerweise für "The King's Speech" die besten Karten haben, gefolgt von den Coens für "True Grit", die aber möglicherweise schon den ein oder anderen Preis zu viel gewonnen haben. David Fincher für "The Social Network", David O. Russell für "The Fighter" und Darren Aronofsky für "Black Swan" werden wohl das Nachsehen haben.
Klarer Favorit auf den Oscar als bester Nebendarsteller ist eindeutig Geoffrey Rush, der in "The King's Speech" den exzentrischen Sprachtherapeuten von King George spielt. Christian Bale hat als Mark Wahlbergs Boxer-Bruder in "The Fighter" eine Außenseiterchance.
Enger geht's bei den Damen zu: Die junge Hailee Steinfeld gilt als Geheimtipp, sie bittet in "True Grit" Jeff Bridges um Hilfe bei der Suche nach dem Mörder ihres Vaters. Amy Adams spielt in "The Fighter" groß auf, ihre Kollegin Melissa Leo (zuletzt für "Frozen River" nominiert) macht ihr im selben Film direkte Konkurrenz. Auch Helena Bonham Carter könnte als Ehefrau von Colin Firth alias König George in "The King's Speech" gewinnen und von einem möglichen Goldregen in anderen Kategorien profitieren. Für Jackie Weaver aus "Animal Kingdom" gilt dagegen wohl eher die alte Oscar-Platitüde: "Es ist schon eine Ehre, nur nominiert zu sein?"
Quesadillas, Enchiladas und Nachos mit Guacamole: Bevor Jennifer Aniston stirbt, will sie ein Gelage mit mexikanischen Leckereien feiern!
Ich sterbe für mexikanisches Essen!Jennifer Aniston meint das wörtlich: Wenn bei ihr der Sensenmann an die Türe klopft, bekommt er nur dann Einlass gewährt, wenn er außer seinem scharfen Berufswerkzeug auch einen Sack mexikanischer Leckereien mitbringt.
Das ist insofern überraschend, als Jennifer Aniston mit 41 aussieht als sei sie maximal 31, und daher in Hollywood als großes Vorbild für einen bewussten Lebensstil und gesunde Ernährung gilt. Dafür ist mexikanisches Essen eigentlich wenig hilfreich - wie jedem klar sein dürfte, der im Kino schon mal festgestellt hat, dass eine große Portion Nachos mit Käse selbst nach der "Rückkehr des Königs" noch nicht verdaut ist!
Doch Jennifer Aniston würde es gar nicht bei Nachos bewenden lassen. Ihre komplette Henkermahlzeit beschreibt sie so: "Chips mit Guacamole, Quesadillas, Enchiladas, einen großen Toastada-Salat - und natürlich Nachos!"
Ein derartiger Appetit kommt nur daher, dass sich Jennifer Aniston solche Menüs ansonsten verkneift, mag der Kenner von Hollywoods Fitnesswahn nun denken. Doch weit gefehlt: Jen wünscht sich das Texmex-Gelage, gerade weil sie es gewohnt ist: "Ich treffe meine alte Clique jeden Dienstag beim Mexikaner", verrät sie. "Wir nennen das 'Taco Tuesday'. Das macht immer riesigen Spaß!"
Jennifer Aniston steht sogar selbst in der Küche, um sich die südamerikanischen Köstlichkeiten zuzubereiten: "Ich kriege immerhin Tortilla Chips hin und mache eine großartige Guacamole", sagt sie stolz. "Obwohl ich eigentlich ziemlich gut kochen kann, fehlt mir aber für aufwändigere Sachen leider die Zeit."
Kein Wunder, denn nach dem Erfolg mit "Der Kautions-Cop" steht Jennifer Aniston gerade mit Nicole Kidman und Adam Sandler vor der Kamera: In der Liebeskomödie "Pretend Wife" gibt sich Aniston als Noch-Ehefrau von Sandler aus. Er will durch den Mitleidsbonus einer anstehenden Scheidung seine Traumfrau erobern. In Deutschland kommt der Film am 5. Mai 2011 ins Kino.
Connor Cruise, der Sohn von Tom Cruise, hat eine Rolle in der Neuverfilmung von "Die rote Flut" ergattert. Patrick Swayze brillierte darin bereits 1984.
Riesenfreude bei Tom Cruise und seiner Ex Nicole Kidman: Ihr Adoptivsohn Connor wurde für das Remake von "Die rote Flut" verpflichtet. Patrick Swayze feierte damit 1984 Erfolge.Da können Tom Cruise und seine Ex Nicole Kidman nun wirklich die Korken knallen lassen. Connor Cruise, der Adoptivsprössling der beiden Hollywoodstars, hat nach "Sieben Leben" an der Seite von Will Smith den Zuschlag für seine nächste Filmrolle bekommen. Er wird an der Seite von "Watchmen"-Star Jeffrey Dean Morgan in der Neuverfilmung des Achtziger Jahre Klassikers "Die rote Flut" agieren. Patrick Swayze brillierte im Original im Jahre 1984.
Patrick Swayzes Karriere bekam durch die Rolle in dem Kriegsfilm einen Extraschub verpasst. Zusammen mit dem vor wenigen Tagen verstorbenen Texaner standen damals auch Charlie Sheen und Jennifer Grey vor der Kamera. Drei Jahre später machte die Tanznummer "Dirty Dancing" Grey und Swayze zu Hollywoods neuem Traumpaar. Connor Cruise hofft nun, in die Fußstapfen von Patrick Swayze und natürlich seinen Eltern zu treten. Der junge Cruise soll für die Rolle des Daryl unterschrieben haben.
Woody Allen bekommt sie eben doch alle! Jetzt hat Aussi-Export Nicole Kidman für das neuste Werk des Meisters unterschrieben.
Wenn der Meister ruft, stehen die größten Stars aus Hollywood Schlange. Nun reihte sich Nicole Kidman in die illustre Schauspielerriege zu Woody Allens neustem Streich ein.Mann, Mann, Mann, was für ein Staraufgebot! Die Besetzungsliste zu Woody Allens neustem, bisher unbenannten Zelluloidwerk liest sich wie das Who-Is-Who Hollywoods. Wie jetzt bekannt wurde, komplettiert Nicole Kidman die prominente Schauspielerriege.
Bisher hatten bereits Antonio Banderas, Naomi Watts, Josh Brolin, Anthony Hopkins sowie des Meisters neue Muse Freida Pinto zugesagt. Der weibliche Star aus dem Oscar-Abräumer "Slumdog Millionär" scheint Woodys bisherigem Leinwand-Liebling Scarlett Johansson den Rang abgelaufen zu haben. Wie bei allen Allen-Filmen sind sowohl Titel als auch Handlung des neuen mutmaßlichen Meisterstücks streng gehütete Geheimnisse. Nur so viel sickerte durch: Drehstart ist diesen Sommer in London.
Dieses Weihnachtsfest war für Nicole Kidman ein ganz besonderes: Sie feierte zum ersten Mal mit ihrer neu geborenen Tochter Sunday Rose.
Als Mama der Adoptivkinder Isabella Jane und Connor Antony kennt sich Nicole Kidman mit Trubel unterm Weihnachtsbaum aus. In diesem Jahr kam noch ein weiteres Familienmitglied hinzu.Zusammen mit ihrem Ehemann Keith Urban und ihrer fünf Monate alten Tochter Sunday Rose verbrachte die Oscar-Gewinnerin ein friedliches, liebevolles Weihnachtsfest: "Mit ganz vielen Umarmungen, Küssen und Weihnachtsliedern", verrät Nicole. Baby Sunday bekam eine Plüsch-Schildköte geschenkt. "Die liebt sie abgöttisch", freut sich die Schauspielerin.
Ihr australischer Landsmann Hugh Jackman, mit dem sie gerade im Epos "Australia" zu sehen ist, feierte allerdings nicht in seiner Heimat. Der amtierende Sexiest Man Alive reiste mit seiner Familie nach New York und nutzte die Weihnachtsfeiertage, um sich das Ballett "Der Nussknacker" und ein Spiel der Knicks anzusehen. Ganz besonders freute sich Jackman über das kühle Winterwetter: "Ich mag den Schnee und die Kälte - für mich als Australier ist das etwas völlig Neues!"
Nicole Kidman, Hugh Jackman und Regisseur Baz Luhrmann über Drehabreiten bei Hitze und strömendem Regen und das Dasein als Abenteurer im Alltag.
Drei Australier drehten das große romantische Kinoabenteuer dieses Winters - "Australia". Nicole Kidman, Hugh Jackman und ihr Regisseur Baz Luhrmann erklären, warum der Rest der Welt ihre Leidenschaft für dieses Land teilen sollte.» Was für ein Gefühl ist das, als Australier eine große Kinogeschichte über sein Heimatland zu erzählen?
BAZ LUHRMANN: "Australia" hat mein Leben verändert - ohne jede Übertreibung. Vorher habe ich mit meiner Familie auf der ganzen Welt gelebt, aber jetzt habe ich endlich wieder die Wurzeln meiner Heimat gefunden.
NICOLE KIDMAN: Ich hatte schon immer einen sehr engen Bezug zu Australien. Den haben meine Eltern gefördert, indem sie mich und meine Schwester häufig auf Ausflüge in die Natur mitnahmen. Und so träumte ich seit Ewigkeiten davon, einen Film zu machen, der die Schönheit dieses Landes feiert ebenso wie die Spiritualität der Aborigines. Jetzt können wir der Welt endlich Dinge zeigen, die sie nie zuvor gesehen hat.
HUGH JACKMAN: Ich habe mich mit dem Land auch vorher sehr verbunden gefühlt, aber diesen Film in der Wildnis des Outbacks zu drehen und Zeit mit den Aborigines zu verbringen, war fantastisch. Wenn du da draußen bist, dann schmelzen deine Alltagssorgen Stück für Stück dahin. Dieser Teil der Welt ist aufgeladen mit Magie.
» Das klingt, als wären die Dreharbeiten die reinste spirituelle Erfahrung gewesen.
KIDMAN: Das waren sie auch. Ich habe innere Harmonie gefunden. Und die Ureinwohner haben sehr großzügig ihre Weisheit und Einblicke mit uns geteilt. Diese Dreharbeiten waren wie Unterricht für mich.
LUHRMANN: Für mich war die beeindruckendste Erfahrung, als ich bei dem Initiationsritus eines Aborigines-Jungen dabei sein durfte. Der musste eine Zeit in der Natur verbringen und verschiedene traditionelle Handlungen vollführen. Auf diese Weise ließ er sein bisheriges Leben symbolisch hinter sich. Und bloß dabei zu sein, war eine außerordentliche Erfahrung. Ich habe zum ersten Mal wirklich Frieden in meiner Seele gefunden. Seither weiß ich, wie wichtig es ist, ein inneres Zentrum zu haben. Sonst wirst du von deiner nervösen Energie nur aufgefressen.
» Aber eigentlich soll doch Ihr Film eher großes Abenteuer denn mystische Erleuchtung bieten.
JACKMAN: Das ist ja auch kein Widerspruch. Ich habe da draußen eine Menge raue Typen kennengelernt. Aber die sind auch extrem mit der Natur verbunden und sehen ein höheres Bewusstsein oder, wenn man so will, Gott in allem, was sie umgibt. Aber so inspirierend die Dreharbeiten auch waren, es ging auch ganz schön heftig zu.
LUHRMANN: Um Ihnen ein Beispiel zu geben: Wenn Sie in einer Stampede von tausend Rindern Hugh Jackman reiten sehen, dann ist das auch wirklich Hugh. Wir drehten bei vierzig Grad im Schatten und in strömendem Regen. Es war wirklich eine enorme Herausforderung.
KIDMAN: Ich hatte erstmal riesige Angst angesichts der Vorstellung, dass ich wie ein echter Cowboy Rinder zusammentreiben musste. Aber das habe ich alles gelernt. Und so hart und staubig dieser Dreh auch war, ich hatte einen riesigen Spaß. Zu Hugh sagte ich: Kannst du glauben, dass wir das alles wirklich tun?
» Könnten Sie auf die Errungenschaften der Zivilisation verzichten und so ein Naturleben führen?
JACKMAN: Ich schon, auch mein Sohn schlägt mir nach. Der möchte jetzt Abenteurer werden. Und große materielle Güter brauche ich auch nicht. Nur meine Frau hätte mit dem Naturdasein so ihre Schwierigkeiten.
KIDMAN Mir geht es ähnlich wie Hugh. Ich genieße Städte, wenn ich dort bin, aber das Land ist mir viel lieber - je älter ich werde.
» Und abgesehen von der Natur - was ist am australischen 'Way of Life' so besonders?
LUHRMANN: Australier stammen vom Ende der Welt, also wollen sie auch den Rest der Welt erkunden. Zumindest gilt das für mich. Ich bin ein Abenteurer auf der Suchfahrt durchs Leben. Und wir alle arbeiten in einer Art und Weise, die sonst niemand versteht. Wer in Hollywood braucht schon sieben Jahre, um seinen nächsten Film zu machen? Aber für uns ist Kunst und Leben das Gleiche. Da nimmst du nicht einfach nur einen Auftrag an, sondern folgst deinen Leidenschaften.
Die Frage lautet dann nur: Wer will auf diesem Trip mitkommen? Wir hoffen auf jeden Fall, dass das Publikum es will. Obwohl kein Mensch dasitzt und sagt: 'Ich will endlich das nächste große australische Epos sehen.' Die warten alle nur auf den nächsten 'Batman'. Aber vielleicht können wir das ja mit unserem Film ändern.
Um die Hauptrolle im Leinwand-Epos "Australia" zu bekommen, musste Nicole Kidman erst auf einer Couch beweisen, dass sie auch reiten kann.
Die Casting-Couch ist das geflügelte Wort für seltsame Besetzungspraktiken. Wenn dann noch von Reiten die Rede ist, geht's normalerweise um schmierige Filmproduzenten und drittklassige Möchtegern-Starlets...Doch selbst eine Superdiva wie Nicole Kidman muss manchmal noch für den Regisseur auf die Couch - auch wenn das in ihrem Fall ganz andere Gründe hatte: Für das große Gefühlsepos "Australia" sollte sie Baz Luhrmann beweisen, dass sie auch auf einem Pferd eine gute Figur macht. Da der Regisseur aber gerade keins im Büro hatte, musste eben das Sofa herhalten.
"Er bat mich, das Filmkostüm anzuziehen und auf der Couch so zu tun, als ob ich auf einem Pferd reite", berichtet Kidman von ihrem Casting-Erlebnis. Seltsam fand sie das kein bisschen: "Baz ist eben kein gewöhnlicher Filmemacher, er wendet besondere Methoden an. Er gibt Dir beispielsweise gar kein Drehbuch, sondern beschreibt Dir lediglich seine Vision und dabei flüstert er oft nur." Ob das dem Melodram um die Liebe zwischen einer britischen Lady und einem australischen Raubein gut getan hat, gibt's ab 25.12. im Kino zu erleben.
GEBURTSDATUM: 20.06.1967 | GEBURTSORT: AUSTRALIEN
GEBURTSDATUM: 20.06.1967 | GEBURTSORT: AUSTRALIEN
GEBURTSDATUM: 20.06.1967 | GEBURTSORT: AUSTRALIEN
Familie
Mutter: Janelle Kidman (Australierin; Kankenschwester, Erzieherin)Vater: Anthony Kidman (Australier; Biochemiker, Psychologe, Autor)
Schwester: Antonia Kidman-Hawley
Ehemänner:
Keith Urban (Country-Musiker, seit 2006)
Tom Cruise (Schauspieler, 1990 - 2001)
Lebenspartner:
Stephen Bing (Unternehmer, 2004)
Lenny Kravitz (Musiker, 2003)
Tochter: Isabella Jane Kidman Cruise (geb. 22.12.1992, adoptiert)
Sohn: Connor Anthony Cruise (geb. 17.01.1995, adoptiert)
Autogrammadresse
c/o Creative Artists Agency9830 Wilshire Boulevard
Beverly Hills, CA 90212-1825
USA





































