Ron Howard

Portrait von Ron Howard
Ron Howard

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GEBURTSTAG:
01.03.1954 in Duncan, Oklahoma

Kurzinfo

Vom ehemaligen Kinderdarsteller bis zum idealen Regisseur für Familienfilme ist die Karriere des 1954 geborenen Ron Howard eine der großen amerikanischen Erfolgsstorys. Mit 18 Monaten auf der Bühne, mit vier Jahren im Fernsehen, mit sechs Jahren Partner von Glenn Ford in Vincente Minnellis Komödie "Vater ist nicht verheiratet", mit 18 einer der vier Teenager in George Lucas' "American Graffiti" und vier ...

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GEBURTSDATUM: 01.03.1954
Vom ehemaligen Kinderdarsteller bis zum idealen Regisseur für Familienfilme ist die Karriere des 1954 geborenen Ron Howard eine der großen amerikanischen Erfolgsstorys. Mit 18 Monaten auf der Bühne, mit vier Jahren im Fernsehen, mit sechs Jahren Partner von Glenn Ford in Vincente Minnellis Komödie "Vater ist nicht verheiratet", mit 18 einer der vier Teenager in George Lucas' "American Graffiti" und vier Jahre später Junior-Partner von John Wayne in dessen letztem Film "The Shootist - Der Scharfschütze", führte er 1978 erstmals Regie ("Gib Gas... und lasst euch nicht erwischen").
Als Regisseur arbeitete Howard in den ersten Jahren vor allem für die Disney-Studios und bescherte ihnen mit "Splash - Die Jungfrau am Haken" einen Überraschungserfolg. Tom Hanks, der sich in die Wassernixe Darryl Hannah verliebt, wurde ebenso wie seine Partnerin durch den Film bekannt. Nach dem ersten der "Cocoon"-Filme und dem für Lucas-Film inszenierten Fantasy-Spektakel um den Zwerg "Willow" (mit Val Kilmer) gründete Howard mit Brian Grazer die Firma Imagine Film Entertainment und produzierte sowie inszenierte einige der erfolgreichsten Filme der 1990er-Jahre. Die verrückte Familienstory "Eine Wahnsinnsfamilie" (zwei Oscar-Nominierungen) war ebenso ein Kassenschlager wie die Feuerwehrgeschichte "Backdraft", die epische Liebesgeschichte "In einem fernen Land" (mit Nicole Kidman und Tom Cruise) oder die Astronautensaga "Apollo 13" (zwei Oscars von elf Nominierungen).
Mit Mel Gibson als Familienvater, dessen Sohn entführt wird und der selbst die Gangster sucht, gelang Howard im Thriller-Genre 1996 eine bemerkenswerte Arbeit ("Ransom"), die die dunkle Seite von Mel Gibson herauskitzelte, und mit "EDtv" eine Mediensatire, in der Matthew McConaughey 24 Stunden live auf Sendung ist und seine Familie durch den öffentlichen Druck auseinander bricht. Mit Jim Carrey in der Hauptrolle entstand 2000 die skurrile Weihnachts- und Familiengeschichte "Der Grinch", in der Carrey als fast nicht mehr erkennbarer, bösartiger Mutant und Soziopath in Whoville das Weihnachtsfest verhindern will.
Seinen ersten Regie-Oscar erhielt Howard 2002 für das Biopic "A Beautiful Mind", das u. a. auch als bester Film ausgezeichnet wurde (vier Oscars bei acht Nominierungen). Russell Crowe spielte darin den schizophrenen Mathematiker und Nobelpreisträger John Nash, der zwischen "Genie und Wahnsinn" (so der deutsche Zusatztitel) pendelt. Mit "The Missing" erfüllte sich Howards Traum, einen Western zu drehen: Auf der Suche nach ihrer entführten Tochter kommen sich Maggie (Cate Blanchett) und ihr Vater (Tommy Lee Jones) nach langen Jahren wieder näher.
Zur erneuten Zusammenarbeit mit "A Beautiful Mind"-Star Russell Crowe kam es 2005 für das Underdog-Drama "Das Comeback", in dem Crowe als Boxer in der Depressionsära durch seinen Aufstieg aus der Gosse zurück an die Spitze einem ganzen Volk Hoffnung auf bessere Zeiten gibt. 2006 inszenierte Howard "The Da Vinci Code - Sakrileg" nach dem Besteller von Dan Brown mit Tom Hanks als Robert Langdon und erzielte damit enorme Umsätze an den Kinokassen. Die Enkelin des ermordeten Louvre-Kuratoren Sophie Neveu besetzte er mit Audrey Tautou, wahrend Jean Reno den ermittelnden Kommissar gab. 2009 kam mit "Illuminati" die zweite Dan-Brown-Verfilmung in die Kinos. Auch dieses Mal begab sich Tom Hanks auf Spurensuche in den Vatikan.
2008 setzte Howard in seinem Polit-Drama "Frost/Nixon" das legendäre Interview zur Watergate-Affäre zwischen dem Talkmaster David Frost (Michael Sheen) und dem US-Präsidenten Nixon (Frank Langella) um. Der Film erhielt fünf Nominierungen für den Golden Globe 2009, ging aber leider leer aus. 2008 beteilige er sich als Produzent in dem von Clint Eastwood inszenierten Thriller "Der fremde Sohn" mit Angelina Jolie in der Hauptrolle.
Ron Howard ist seit 1975 mit der Schriftstellerin Cheryl Howard verheiratet und Vater von vier Kindern.
GEBURTSDATUM: 01.03.1954
Ron Howard lobt "Rush"-Star Daniel Brühl 12.04.2013

Auf seine Rolle als Niki Lauda im Formel-1-Drama "Rush" bereitete sich der deutsche Schauspieler mit intensivem Training vor.

Um als deutscher Schauspieler in Hollywood Fuß zu fassen, muss man sich ganz schön ins Zeug legen. Kein Problem für Daniel Brühl!
Auf den Spuren von Christoph Waltz wandelt der "Good Bye, Lenin!"-Star schon seit ein paar Jahren. Mit Produktionen wie "Das Bourne Ultimatum" und "Inglourious Basterds" konnte Daniel Brühl sich schon längst als international gefragter Schauspieler etablieren. Doch der große Durchbruch in Hollywood scheint noch bevor zu stehen. Oder schon an die Tür zu klopfen, denn einer der ganz großen Regisseure ist komplett von Brühls Einsatz begeistert.
Ron Howard zeigte sich sichtlich angetan vom Arbeitseifer, den seine beiden Hauptdarsteller in "Rush" Daniel Brühl und Chris Hemsworth an den Tag legen. Um in die Rollen der Formel 1 Stars Niki Lauda und James Hunt zu schlüpfen, war eine intensive Vorbereitung notwendig. Nicht zuletzt das harte Fahrtraining, um in den Autorennszenen bestehen zu können. "Die Akzente, das Lesen, Interviews und die Rennen studieren und das Formel-1-Fahren lernen - die Jungs haben sich den Arsch aufgerissen", erinnert sich Ron Howard an die Dreharbeiten.

Daniel Brühl trifft Niki Lauda

Daniel Brühl hatte dabei den großen Vorteil, dass Niki Lauda sogar einen Tag am Set verbrachte und ihm für Fragen zur Verfügung stand. Oder auch den Nachteil, denn der ehemalige Weltmeister hat seine Performance bestimmt ganz genau unter die Lupe genommen.
"Thor" Chris Hemsworth jagt den wahren "Moby Dick" 25.01.2013

Vom Pottwal versenkt, dank Kannibalismus überlebt - "Thor" Chris Hemsworth wird von Regie-Buddy Ron Howard durch die Hölle geschickt.

Dem Roman "Moby Dick" geht eine wahre Geschichte voraus. Diese wird nun mit Chris Hemsworth als versenkter Walfänger verfilmt.
"Nennt mich Ismael." So beginnt der wuchtige Roman "Moby Dick" von Herman Melville, der 1851 erschien. Er endet mit dem Untergang des Walfängers Pequod, seinem Kapitän Ahab und dessen gesamter Mannschaft - nur Ismael überlebt, auf einem Sarg übers Meer treibend.
Inspiration für Melvilles Werk war der Untergang der "Essex". Der Walfänger aus Nantucket sank am 20. November 1820, nachdem er mehrmals von einem wütenden Pottwal gerammt wurde. Diese "wahre Geschichte" um Moby Dick wird nun verfilmt. Die Hauptrolle übernimmt "Thor"-Star Chris Hemsworth.
Das Drama im Südpazifik soll Ron Howard ("The Da Vinci Code - Sakrileg", "Illuminati") inszenieren, die Verhandlungen laufen. Es wäre nach der Niki Lauda-Biografie "Rush" - Kinostart am 3. Oktober - die zweite Zusammenarbeit zwischen Hemsworth und Howard.

Vom Walfänger zum Kannibalen

Das Drehbuch besorgt "Blood Diamond"-Autor Charles Leavitt nach dem preisgekrönten Roman "Heart of the Sea" von Nathaniel Philbrick. So soll auch der Filmtitel lauten.
Von der 20 Mann starken Besatzung der "Essex" überlebten nur fünf die Walattacke. Sie irrten in zwei Booten drei Monate lang übers Meer und waren gezwungen, sich von ihren toten Kameraden zu ernähren. Um einen glaubwürdigen Schiffbrüchigen abzugeben, wird der Mordsbrocken Chris Hemsworth ganz schön abspecken müssen.
Die Moby Dick-Geschichte selbst wurde häufig fürs Kino und TV verfilmt, u.a. mit Sir Patrick Stewart und William Hurt in den Hauptrollen. Die stärkste Darstellung des fanatischen Käpt'n Ahab lieferte Gregory Peck bereits 1956 ab.
"Top Gun"-Regisseur Tony Scott springt in den Tod 20.08.2012

Tony Scott, Regisseur von Kulthits wie "Top Gun" oder "True Romance", ist tot. Er stürzte sich von einer Brücke in Los Angeles.

Warum nur machte Tony Scott seinem Leben ein Ende?
Hollywood-Erfolgsregisseur Tony Scott ist tot. Der Kultregisseur stürzte sich in Los Angeles von einer Brücke. Ein Passant hatte am Sonntag gegen halb ein Uhr beobachtet, wie Scott den Sicherheitszaun der Vincent Thomas Bridge zielstrebig überkletterte und dann ohne Zögern sprang.
Der Beobachter tätigte daraufhin sofort einen Notruf. Die Polizei fand anschließend Scotts leblosen Körper im Wasser. Die Ermittler gehen von Selbstmord aus: "Derzeit gibt es keinen Hinweis auf etwas anderes", sagt Gerichtsmediziner Joe Bale. Die Zeitung Los Angeles Times berichtet, man habe in Scotts Auto einen Abschiedsbrief gefunden.
Der berühmte jüngere Bruder von "Prometheus"-Regisseur Ridley Scott galt als große Hollywoodlegende. Mit dem Actionhit "Top Gun - Sie fürchten weder Tod noch Teufel, der Tom Cruise den Durchbruch bescherte, sorgte Scott 1986 erstmals für Aufsehen. Es folgten Hits wie "Tage des Donners", "Last Boy Scout" oder "True Romance". Als Scotts größter Film wird von vielen Kritikern "Der Staatsfeind Nr. 1" angesehen, in dem Will Smith als Rechtsanwalt Opfer einer Verschwörung wird.
Spannend und actionreich legte Scott 2001 mit "Spy Game - Der finale Countdown" nach. Perfekt funktionierte in den letzten Jahren die Zusammenarbeit mit Denzel Washington: Das Duo brachte mit "Mann unter Feuer", "Die Entführung der U-Bahn Pelham 123" und "Unstoppable - Außer Kontrolle" allerfeinste Popcornunterhaltung in die Kinos.
Zuletzt arbeitete Scott an "Top Gun 2", einem von den Fans schon sehnlich erwarteten Sequel zum Fliegerkult, in dem auch Tom Cruise wieder mitwirken wollte.
Tony Scott hinterlässt eine Frau und zwei Kinder. Der Sprecher der Scott-Brüder, der den Tod von Tony offiziell bestätigte, sagt: "Die Familie bittet, während dieser schwierigen Zeit ihre Privatsphäre zu respektieren."
Auch in Hollywood hinterlässt Tony Scott, der stets mit einer roten Baseballmütze ans Set kam, eine unsagbar große Lücke. Kollegen, Freunde und Weggefährten drücken ihre Trauer aus: Regisseur Ron Howard sagt: "Ein tragischer Tag". Martha Plimpton, die mit Scott die TV-Serie "Good Wife" drehte, twittert: "Es tut mir so sehr, sehr leid, vom Tod von Tony Scott zu hören." Regie-Kollege Joe Carnahan schreibt: "Tony Scott war als Freund und Mentor unersetzlich. Tone, wo immer Du bist, ich habe Dich sehr lieb, Mann, ruhe in Frieden."
Downey jr. als Lestat in "Interview mit einem Vampir"-Fortsetzung 08.02.2012

Nach Tom Cruise soll Robert Downey jr. den fiesen Vampir Lestat spielen, in der Verfilmung des 4. Buchs "Nachtmahr" aus Anne Rices Kultreihe "Chronik der Vampire."

Es war ein Duell der Giganten?
Tom Cruise als gnadenloser Vampir Lestat, der Tod und Schrecken verbreitet, wo immer ihn seine Zähne hin führen. Dagegen Brad Pitt, der sich als Louis, der wegen Lestat ebenfalls zum Untoten mutierte, weigert, nun endgültig seine Seele zu verlieren: Mit diesem Gegensatz und den epischen Bildern von Regisseur Neil Jordan wurde "Interview mit einem Vampir" 1995 Kult.
Dabei hatten die Fans der Buchvorlage von Anne Rice damals große Vorbehalte, dass ausgerechnet der selbsternannte Gutmensch Tom Cruise den fiesen Lestat spielen sollte - obwohl er das am Ende sehr gut meisterte.
Nun will Hollywood mit "Nachtmahr" einen weiteren Roman aus den "Chroniken der Vampire" verfilmen und dabei steht diesmal ein echter Charakterdarsteller für Lestat auf der Wunschliste: Robert Downey Jr.! Der "Iron Man"- und "Sherlock Holmes"-Mime könnte dem gewissenlosen Blutsauger natürlich bestens ein abgründiges Profil verleihen.
"Nachtmahr" ist dabei der vierte Band aus Anne Rices zehnteiliger Blutsauger-Reihe, die mit "Interview mit einem Vampir" beginnt. Darin ist Lestat de Liancourt nach Jahrhunderten einsamer Existenz als Geächteter so deprimiert, dass er beschließt, für kurze Zeit wieder zu erspüren, wie es ist, ein Mensch zu sein. Dazu tauscht er seinen Körper mit dem eines Sterblichen. Doch dieser kehrt nie zurück - daher auch der englische Originaltitel "The Body Thief". Jener genießt derweil sein Vampirdasein in vollen - und tödlichen - Zügen.
Hinter dem Projekt steht mit Regisseur Ron Howard und Produzent Brian Grazer ein erprobtes Gespann aus zwei der ganz großen Macher der Traumfabrik, siehe "Illuminati", "A Beautiful Mind" und "Apollo 13"! Gut möglich, dass sie den Wunsch von Anne Rice, die ausdrücklich Robert Downey Jr. als Hauptdarsteller will, daher auch umsetzen können.
In Nachtmahr spielt gegen Ende übrigens auch Louis wieder eine Rolle. Möglicherweise ließe sich Brad Pitt ja sogar für einen Kurzauftritt begeistern? Die Kombi aus Downey Jr. und ihm wäre jedenfalls ein echter Knaller!
Ron Howard gibt dritter Dan-Brown-Verfilmung einen Korb 27.07.2011

Zwei Dan-Brown-Bestseller hat Ron Howard bereits inszeniert. Die Verfilmung des dritten Teils "Das verlorene Symbol" überlässt er nun einem anderen.

Weil Ron Howard Lust auf neuen Filmstoff hat, muss das Filmstudio Sony für die Verfilmung von Dan Browns Literaturhit "Das verlorene Symbol" einen neuen Regisseur suchen.
Genug von sakralen Verschwörungen: Ron Howard wird bei der Verfilmung des Dan Brown-Bestsellers "Das verlorene Symbol" nicht auf dem Regiestuhl Platz nehmen. "Er möchte nicht immer das Gleiche machen, die gleichen Charaktere und die gleichen Geschichten", wird ein Insider im Filmnachrichtenblog "Deadline.com" zitiert.
Howard hatte zuvor schon die beiden Dan-Brown-Bestseller "The Da Vinci Code - Sakrileg" und "Angels & Demons" (dt. Titel: "Illuminati") für Sony Pictures in Szene gesetzt. Sie hatten in den deutschen Kinos zusammen mehr als zehn Mio. Besucher angelockt und weltweit mehr als 1,2 Mrd. Dollar eingespielt.
Wie schon in den anderen beiden Dan-Brown-Verfilmungen wird Tom Hanks auch in "Das verlorene Symbol" die Hauptrolle spielen. Wer anstelle von Howard, der als Produzent mit an Bord sein wird, Regie führen wird, steht noch nicht fest.
Erst in der vergangenen Woche hatte Universal die Verfilmung der Stephen King-Fantasyreihe "Der dunkle Turm" zu den Akten gelegt, bei der Howard Regie hätte führen sollen. Dafür ist er im Gespräch, für Warner Bros. die Verfilmung des Jon Krakauer-Bestsellers "Under the Banner of Heaven" sowie das "Mad"-Comic "Spion & Spion" als Realfilm zu inszenieren.
Ron Howard verfilmt "Dark Tower"-Saga 09.09.2010

Die Macher von "The Da Vinci Code" und "Illuminati" bringen Stephen Kings populäre "Dark Tower"-Saga ins Kino - und gleichzeitig ins Fernsehen.

Eines der aufwändigsten Projekte Hollywoods geht an den Start: Das Team hinter "The Da Vinci"-Code bereitet die Adaption von Stephen Kings Bestseller-Buchreihe "The Dark Tower" ("Der dunkle Turm") als Film-Trilogie und Fernsehserie vor.
Es ist entschieden: Stephen Kings Bestseller-Buchreihe "The Dark Tower" wird parallel als Kino-Trilogie und Fernsehserie entwickelt. Ron Howard, der die Dan Brown-Historien-Thriller "The Da Vinci Code - Sakrileg" und "Illuminati" bereits erfolgreich adaptierte, wird beim ersten Film und der ersten Staffel Regie führen, "Da Vinci Code"-Autor Akiva Goldsman die Drehbücher dazu liefern.
Howards Produktionspartner bei Imagine Entertainment, Brian Grazer, wird gemeinsam mit Goldsman als Produzent das Mammutprojekt, das es in dieser Form wohl noch nie gegeben hat, agieren. Imagine hat bereits einige Serien produziert, etwa "24", fürs Fernsehen hat Howard seit Jahrzehnten nicht mehr inszeniert.
Held der postapokalyptischen "The Dark Tower"-Bücher, die von manchen mit Tolkiens "Herr der Ringe"-Saga verglichen werden, ist Roland Deschain, ein Revolverheld und Ritter, der den dunklen Turm finden muss, um die Menschheit vor dem Untergang zu retten.
Für Goldsman ist das Projekt ein bereits seit Jahren gehegter Traum, er erwarb die Rechte, nachdem die von J.J. Abrams erworbene Option ausgelaufen war. Howard plant, sich nach der Fertigstellung von "The Dilemma" ganz "The Dark Tower" zu widmen.
Unverfilmbare Popcorn-Atombombe 15.05.2009

Die Bild Zeitung macht die neue Dan-Brown-Verflilmung "Illuminati" zum Blockbuster-Thriller des Jahres, doch nicht alle Kritiker teilen diese Meinung.

An "Illuminati", der zweiten Verfilmung eines Dan-Brown-Romans nach "The Da Vinci Code - Sakrileg", kommt derzeit keiner vorbei, auch nicht die deutschen Filmkritiker.
Und in Ermangelung einer konkurrenzfähigen Großproduktion in dieser Startwoche hat die Bild Zeitung Ron Howards effektreichen Thriller zum Meisterwerk erkoren: "Der Blockbuster-Thriller des Jahres! Eine Popcorn-Atombombe an Rätseln, Mythen, Vatikan-Geheimnissen und Spannungs-Spaß. Der beste Vatikan-Thriller, den es je gab."
Auch Susan Vahabzadeh von der Süddeutschen Zeitung ist angetan, vergleicht die beiden Verfilmungen miteinander: "Das hier wirkt eleganter, weniger hingebogen, organischer als im 'Sakrileg'. Die Geschichte ist viel besser organisiert und straff erzählt, und die Nebenfiguren bekommen tatsächlich etwas zu spielen."
Dass längst nicht alles Gold ist, was in "Illuminati" glänzt, behauptet jedoch Peter Körte in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung: "Es sind dann 140 zähe Minuten, die den Effekt haben, das Spekulative, das Geheimnisvolle, das auf den Buchseiten noch lockt, restlos in der Sichtbarkeit und den Schauwerten einer Großproduktion verschwinden zu lassen. Die Romane von Dan Brown sind im Grunde nicht verfilmbar. Das ist, als sollte man sie ein zweites Mal lesen, was vermutlich niemand freiwillig tut."
Ebenfalls frisch aus Hollywood kommt "High School Musical"-Star Zac Efron mit "17 Again". Doch die Körpertausch-Komödie findet nur wenig Beifall. So konstatiert Welt kompakt kurz und knapp: "Der Film ist nur ab und an witzig - und ansonsten eher ein gelacktes Pubertätsdrama." Auch Philipp Bühler von der Berliner Zeitung hat schon bessere Filme gesehen:
"Wie so oft wickelt Hollywood eine gute Idee in papierene Stereotype und ertränkt sie in Lieblosigkeit. Die Regie von Burr Steers ('Igby') ist ganz zugeschnitten auf Zac Efron, seit 'High School Musical' eines jener Teen-Idole, die Mädchen in aller Welt zum Kreischen bringen." Wenigstens Rupert Sommer von der Münchner Abendzeitung scheint sich ganz gut amüsiert zu haben: "Die von Burr Steers flott inszenierte Teeniekomödie ist gut besetzt, punktet mit originell eingeflochtenen Film-Referenzen auf Popkultur-Klassiker wie 'Star Wars'."
Selbst Arthouse-Filmemacher und Feuilleton-Liebling François Ozon kommt dieses Mal nicht ungeschoren davon. So urteilt der filmdienst über "Ricky": "Der Film spielt zunächst geschickt den Reiz der Themenkollisionen aus, doch schon bald machen die kapriziösen Genreübungen die sorgfältig etablierte Konstellation zwischen sozialrealistischem Drama und fantastischen Elementen zunichte. Ausflüge ins Komödiantische geraten klamottig und albern, bevor der Film auch noch zur mystischen Abhandlung über das heilige Wunder der Mutterschaft gerinnt."
Katja Lüthge von der Frankfurter Rundschau weiß zumindest, warum der Film die Kritiker schon bei seiner Uraufführung auf der Berlinale in zwei Lager spaltete: "Während die einen von haltlosem Kitsch oder willen- und ziellosem Blödsinn sprachen, zeigten sich andere schwer gerührt von der in der Tat interpretationsoffenen Familiengeschichte." Zu letzterer Sorte gehört wohl Norbert Wehrstedt von der Leipziger Volkszeitung: "'Ricky' ist eine unerhörte, wunderbar leichte, heitere Fliegerei. Ein Kino der impressionistischen Farben, das vor spielerischem Übermut geradezu Kobolz schlägt. Mit einem Taschentuch-Finale, das ein wirklicher Schluss ist. Überwältigend! Grandios! Nicht verpassen!"
GEBURTSDATUM: 01.03.1954
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