Anna Karenina
START 06.12.2012
DRAMA/KOSTÜMFILM | 130 MINUTEN | GROßBRITANNIEN 2012 | UNIVERSAL
Ebenso elegante wie ungewöhnliche Adaption von Leo Tolstois Klassikers mit Joe Wrights Hauptdarstellerin aus "Stolz und Vorurteil" Keira Knightley.
Anna Karenina ist in der Gesellschaft hoch angesehen. Sie lebt mit ihrem Mann, einem hohen Regierungsbeamten, und ihrem Sohn in Sankt Peterburg. Ein Brief ihres Bruders führt sie nach Moskau, wo sie auf den jungen, gut aussehenden Kavallerie-Offizier Wronskij trifft. Beide sind voneinander fasziniert. Nach einer rauschenden Ballnacht verfallen sie einander. Sie beginnen eine Affäre. Als die öffentlich wird, beginnen sich ihre Bekannten von ihr zu distanzieren. Doch sie steht zu ihrer Liebe und manövriert sich weiter ins Abseits.START 06.12.2012
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Film Trailer
| Filmtrailer | 28.08.2012 |
| Filmtrailer (englisch) | 26.06.2012 |
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2. Oscar für Christoph Waltz in "Django Unchained", Auslands-Oscar für "Liebe" von Michael Haneke. Beste Hauptdarsteller sind Jennifer Lawrence und Daniel Day-Lewis. Und: Ein Oscar-Unentschieden!
Es war die Nacht der Überraschungserfolge!Jungstar Jennifer Lawrence aus "Die Tribute von Panem" hat sensationell den Oscar als beste Hauptdarstellerin für ihre mitreißende Darstellung in der Psycho-Dramödie "Silver Linings" gewonnen. "Das ist der totale Wahnsinn", sagte die 22-Jährige atemlos.
Favoritin war eigentlich Jessica Chastain als taffe CIA-Agentin im Bin-Laden-Thriller "Zero Dark Thirty" gewesen, der aber beinahe ganz leer ausging. Die Kontroverse um das heikle Thema des Films und die Vorwürfe wegen angeblicher Rechtfertigung von Folter haben dem Werk von Kathryn Bigelow im Vorfeld wohl sehr geschadet.
Bei den Männern musste sich der ebenfalls nominierte Co-Star von Siegerin Jennifer Lawrence, Bradley Cooper, erwartungsgemäß "Lincoln"-Hauptdarsteller Daniel Day-Lewis geschlagen geben. Dieser ist nun nach den Oscars für "Mein linker Fuß" und "There Will Be Blood" der erste Schauspieler der Filmgeschichte, der drei Hauptrollen-Oscars gewonnen hat.
Als bester Film setzte sich nach engem Rennen der satirische CIA-Thriller "Argo" von Ben Affleck durch, der nach seinem frühen Oscar für das Drehbuch von "Good Will Hunting" unter Tränen sagte: "Damals hatte ich keine Ahnung, was ich da eigentlich tat, ich war doch noch ein Kind. Ich hätte nie gedacht, dass ich noch einmal hier oben stehen würde."
Der Preis kam insofern überraschend, als Affleck bei den Regisseuren nicht einmal nominiert war und die Academy selten den Oscar für den besten Film an einen Kandidaten vergibt, bei dem nicht auch der Filmemacher ein Siegeranwärter ist. Affleck durfte überhaupt nur deshalb auf die Oscar-Bühne und sich bedanken, weil er "Argo" auch als Produzent begleitet hat, der traditionell den Preis für den besten Film entgegennimmt.
Den Regiepreis gewann dagegen Ang Lee für seine poetische Bilderflut "Life of Pi - Schiffbruch mit Tiger" - obwohl Hollywood-Liebling Steven Spielberg für "Lincoln" als Favorit gegolten hatte. "Ich danke dem Gott des Films", sagte Ang Lee ergriffen.
"Life of Pi" gewinnt die meisten Oscars
Mit insgesamt "nur" vier Oscars war die Bestseller-Verfilmung zudem meistgeehrter Film des Abends, dazu braucht es sonst oft 10 oder mehr Goldjungen. "Life of Pi" wurde völlig verdient für die beste Kameraarbeit ausgezeichnet, dazu für die Filmmusik und die Spezialeffekte, für die etwas überraschend nicht "Der Hobbit: Eine unerwartete Reise" gewann. Peter Jacksons Fantasy-Epos ging damit komplett leer aus.Drei Oscars gewannen jeweils "Argo", der auch für den Schnitt und die beste Drehbuchadaption geehrt wurde, und "Les Misérables", dort allen voran Anne Hathaway in der Rolle der Fantine als beste Nebendarstellerin. "Es ist wirklich wahr geworden", sagte sie mit ehrfurchtsvollem Blick auf ihre Goldstatuette.
Ihr männliches Gegenüber spricht Deutsch. Denn Christoph Waltz fuhr für seinen skrupellosen Kopfgeldjäger in "Django Unchained" einen Favoritensieg als bester Nebendarsteller ein. Er widmete den Preis Quentin Tarantino, dem Waltz schon seinen ersten Oscar für "Inglourious Basterds" verdankt. Tarantino wurde bei den Regisseuren übergangen, durfte dafür aber den Preis fürs beste Drehbuch mit nach Hause nehmen. "Es ist die Nacht der Autoren", kommentierte er dies grummelnd.
Waltz' österreichischer Landsmann Michael Haneke, auf europäischen Preisverleihungen und Festivals bereits vielfach ausgezeichnet, hat nun ebenfalls den ersten Oscar in der Tasche. Denn sein anrührendes Drama über "Liebe" im Alter wurde als bester nicht-englischsprachiger Film geehrt.
Als bester Filmsong wurde Favorit "Skyfall" von Adele gewürdigt, die eine absolut mitreißende Performance des Titelsongs lieferte. Übertroffen wurde sie allerdings noch von Shirley Bassey, die anlässlich des 50. Bond-Jubiläums den Klassiker "Goldfinger" dermaßen ins Dolby Theatre schmetterte, dass auch der abgebrühteste Hollywood-Veteran Gänsehaut bekam.
Der neue Bond war zudem an einer Überraschung beteiligt, die es bisher erst einmal in der Oscar-Geschichte gegeben hatte, und die dem Laudator Mark Wahlberg den Ausruf "Bullshit!" entlockte. Denn in der Kategorie Tonschnitt lagen "Skyfall" und "Zero Dark Thirty" nach Auszählung der Stimmen von mehreren tausend wahlberechtigen Academy-Mitgliedern absolut gleichauf. So wurden also zwei Oscars vergeben, das hatte es bisher erst im Jahr 1968 gegeben, als sich Barbra Streisand ("Funny Girl") und Katharine Hepburn ("Rat mal, wer zum Essen kommt") den Hauptrollenoscar teilten. So kam denn auch "Zero Dark Thirty" zumindest noch zu einem "halben" Oscar.
Enttäuschter US-Präsident, geschasste Mittelerde-Bewohner
Zu den Verlierern zählte neben "Zero Dark Thirty" am Ende auch "Lincoln", der trotz 12 Nominierungen nur zwei Academy Awards erhielt - neben Day-Lewis wurde auch die Ausstattung gewürdigt. Die besten Kostüme sah die Jury erwartungsgemäß bei "Anna Karenina".Zudem wurde "Merida - Legende der Highlands" als bester Animationsfilm ausgezeichnet, hier hatten Experten eher mit Tim Burtons "Frankenweenie" oder der Games-Hommage "Ralph reicht's" gerechnet.
Überraschend brav blieb indes Moderator Seth MacFarlane. Einige zart besaitete Mitglieder der Academy hatten bei der Nominierung des als rüpelhaft geltenden Machers von "Ted" und Erfinder von "American Dad" und "Family Guy" ziemliche Bauchschmerzen gehabt. Doch MacFarlanes mutigster Scherz war, "Django Unchained" als "Date-Movie für Rihanna und Chris Brown" zu bezeichnen. "Sie hatten Angst, dass ich so etwas mache", sagte der Moderator dazu - und sagte danach nichts mehr, vor dem irgendjemand Angst haben müsste.
So war denn die größte Änderung der Oscar-Nacht der neue Name des ehemaligen "Kodak Theatre", das sich dank neuem Sponsor nunmehr "Dolby Theatre" nennt. Ansonsten war es trotz neuem Gastgeber, gestraffter Dankesreden und schnell getakteten Showeinlagen doch eher "Business as Usual" mit dem berühmten Satz "And the Oscar goes to?"
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Keira Knightley zieht manchmal blank, nur unterhalb der Gürtellinie ist laut Vertragsklausel für sie tabu.
Keiry Knightley hat kleine Brüste und steht dazu. Deshalb hat sie auch kein Problem damit, sich ab und zu nackig zu machen.Eine üppige Oberweite und Rundungen, die einem den Atem rauben, sind Attribute, die Keira Knightley als Frau nicht besitzt. Ihr Busen ist klein, ihr Gewicht bringt den Star aus "Anna Karenina" immer wieder mit Magersucht in Verbindung.
Für Keira wäre es ein Leichtes, eines der beiden Merkmale schnell zu ändern, indem sie es vielen ihrer Hollywoodkolleginnen gleich täte und sich die Möpse bei einem Schönheitschirurgen auftunen lassen würde. Die Britin denkt aber nicht im Traum daran.
Die 27-Jährige fühlt sich wohl als androgyner Hungerhaken. Keira hat zwar eine strikte "Keine unterhalb der Gürtellinie"-Klausel in ihren Verträgen stehen, oberhalb davon hat sie allerdings nichts gegen kleine Stripeinlagen.
Keiras Hängebusentrauma zu "King Arthur"
Für Keira ist das nichts Besonderes: "Mir macht es nichts aus meine Brüste zu zeigen, weil sie so klein sind. Die Menschen sind daran wirklich nicht interessiert", glaubt die adrette Schauspielerin. Amüsant findet sie es, wenn Filmbosse ihr auf Filmplakaten größere Kurven verpassen.Nur einmal verging ihr das Lachen: als sie auf dem Promomaterial für "King Arthur" mit Hängebusen abgebildet wurde. Da hatte der Spaß ein Loch: "Es ist immerhin mein Gesicht auf dem Poster. Darum dachte ich, wenn es schon sein muss, dass sie mir Fantasiedinger hinmogeln, dann sollen es wenigstens flotte Brüste sein."
Wer Keira in Aktion sehen möchte, dem legen wir ab 6. Dezember "Anna Karenina" wärmstens ans Herz.
Bin ich so ein schlechter Mensch, wie "Anna Karenina"? Das fragt sich gerade Keira Knightley und muss hier und da bejahen.
Keira Knightley geht hart mit sich ins Gericht.Keira Knightley ist auch nur ein Mensch und gibt zu, nicht gerade über die freundlichsten Eigenschaften zu verfügen: Manipulativ, doppelzüngig und gemein - genauso sieht sich Knightley, zumindest hin und wieder.
In Bezug auf ihre neue Rolle der "Anna Karenina" gibt Knightley zu: "Sie hat Eigenschaften, die mir nicht gefallen. Doch dann frage ich mich: 'Bist du denn besser?' Ich halte mich für heuchlerisch und manipulierend und all solche Sachen. Ich hoffe nicht, dass das meine Person ausmacht, aber es ist definitiv ein Teil von mir."
Und noch eine Eigenschaft zeichnet Keira Knightley aus: Der Star hält sich für einen ziemlichen Sturkopf, was im Filmgeschäft recht nützlich sein kann. Immer wieder bekommt Keira Knightley Zustände und Wutanfälle angesichts der Paparazzi, die sie dauernd belagern. Diese Herrschaften, so Knightley, würden nur darauf warten, endlich einmal ein Bild von ihr zu bekommen, auf dem sie betrunken oder sonstwie ausfällig ist.
Sturkopf, der sich zu wehren weiß
"Als ich jung war, haben die mich echt gehetzt. Sie wollten ein Bild von mir, wie ich in einem Club abstürze. Das haben sie nicht bekommen. Und nun bin ich sehr darauf bedacht, dass sie das auch jetzt nicht bekommen. Das hat etwas mit meinem Stursinn zu tun."Betrunken und torkelnd wollen wir Keira Knightley natürlich auch nicht sehen sondern anmutig, schön und großartig schauspielernd. Denn eine klasse Actrice ist die Britin seit "Fluch der Karibik" längst. Eine Kostprobe ihres Könnens liefert Knightley uns ab 6. Dezember im Kino als gequälte Seele und berühmte Romanfigur in der Neuauflage von "Anna Karenina".
Ja, man arbeite an "Sherlock Holmes 3", so Jude Law. Doch da weder er noch Robert Downey Jr. gerade Zeit hätten, liegt der Film noch auf Eis.
"Sherlock Holmes 3" kommt. Nur wann?Bei der Promotiontour zu seinem neuen Film "Anna Karenina" verriet Jude Law auch etwas zum kommenden "Sherlock Holmes 3". Viel wusste Jude Law zwar nicht, doch immerhin machte der Star klar, dass es definitiv einen dritten Kinoausflug von Holmes & Watson geben wird.
Auf die Frage, wann es mit den Dreharbeiten losgehen soll, antwortete Law: "Das weiß ich nicht. Aber es gibt definitiv Gespräche und es existiert bereits ein Drehbuch, mit dem ein bisschen herumgespielt wird. Jedoch ist [Robert] Downey ein vielbeschäftigter Junge und ich bin es ebenso, also werden wir sehen. Aber es wird einen dritten Film geben, denn wir waren ein wirklich gutes Team und hatten jede Menge Spaß."
Im Prinzip war ein dritter "Sherlock Holmes" aber schon mit dem großen Kinoerfolg von "Sherlock Holmes: Spiel im Schatten" beschlossene Sache - denn natürlich werden lukrative Reihen in Hollywood gern finanziell ertragreich fortgesetzt. Das große Geld dürfte "Sherlock Holmes 3" jedenfalls wieder abwerfen, denn Jude Law, Robert Downey Jr. sowie Guy Pearce für die Regie sind bereits fest vorgesehen.
Jude Law gibts derweil in "Anna Karenina"
Um was es im dritten Detektiv-Abenteuer gehen soll, ist natürlich noch längst nicht klar. Bis dahin kann man sich aber schon bald wieder an Jude Law erfreuen: Sein neuer Film "Anna Karenina" mit Keira Knightley sieht schon jetzt zum Niederknien gut aus und verspricht kuschelig-romantische Winterunterhaltung. Kinostart ist pünktlich zu Nikolaus am 6. Dezember.Mit einer Drehbuchkopie von Emma Thompsons "Sinn und Sinnlichkeit" überwand Keira Knightley ihre Lese-Rechtschreibeschwäche.
"Wenn Emma Thompson nicht lesen könnte, würde sie es mit Sicherheit lernen!"Eine tolle Therapie gegen Lese-Rechtschreibeschwäche stellt nun Superstar Keira Knightley vor: Drehbücher von Emma Thompson lesen. Keira, bei der schon im zarten Alter von sechs Jahren eine Lese-Rechtschreibeschwäche diagnostiziert wurde, konnte ihr Problem genau damit überwinden: Als sie zehn Jahre alt war, brachte ihre Mutter, die damals am Set mit Thompson von "Sinn und Sinnlichkeit" arbeitete, eine Kopie des Drehbuchs mit nach Hause.
"Sie gab mir das Skript mit diesen Worten: 'Wenn Emma Thompson nicht lesen könnte, würde sie es mit Sicherheit lernen. Du wirst also mit dem Lesen anfangen müssen, denn das würde Emma Thompson auch tun.'" Das habe gesessen, berichtete Keira Knightley, und fortan vertiefte sich das kleine Mädchen, das heute ein großer Fan von Thompson ist, in die sinnlich-schöne Lektüre.
Um ganz ausführliches Lesen kommt Keira Knightley auch bei ihrem nächsten Film nicht herum: Knightley spielt die Hauptrolle in einer Neuverfilmung von Anna Karenina und wird sich, gut vorbereitet wie sie immer ist, mit Sicherheit den Roman von Leo Tolstoi vornehmen - und der hat knapp eintausend Seiten...






























































